CANopen

Inka Krischke | Inka Krischke,

Profile für J1939-Netzwerke

Der Verein CAN in Automation (CiA) hat die CiA 406-J- und CiA 410-J-Spezifikationen herausgegeben, die die Abbildung der CANopen-Profile für Drehwinkelgeber beziehungsweise Neigungssensoren für J1939-Netzwerke spezifizieren.

Der aktuelle Vorstand von CAN in Automation: Uwe Koppe (MicroControl), Holger Zeltwanger und Christian Schlegel (HMS) (vlnr)

© CAN in Automation

Beide Anwendungsschichten, CANopen und J1939, werden in mobilen Arbeitsmaschinen eingesetzt. Viele Hersteller haben die CANopen-Profile implementiert. Damit diese Produkte auch in J1939-Netzwerken verwendet werden können, hat CiA bei SAE International entsprechende Parametergruppennummern (PGNs) beantragt und erhalten. Um die Sensoren wie in CANopen konfigurieren zu können, wurde zusätzlich die CiA-510-Spezifikation entwickelt. Sie beschreibt die Abbildung der CANopen-SDO-Protokolle auf J1939. Dazu werden die Parametergruppen CAM11 und CAM21 verwendet. Zusätzlich ist auch eine Abbildung der CANopen-EMCY-Nachricht spezifiziert.

»Mit diesen CiA Spezifikationen ist es sehr einfach, CANopen-Profile in J1939-Netzwerken zu nutzen,« erklärte Holger Zeltwanger, CiA Managing Director. »In der Vergangenheit wurde dies firmen-spezifisch getan, was einen Austausch der Produkte von verschiedenen Herstellern erschwerte.« CiA 510 standardisiert die Konfiguration von Geräten, die ein CANopen-Profil unterstützen. »Die J1939-Sensoren implementieren virtuell ein CANopen-Objektverzeichnis, auf das man per CAM11 und CAM21 zugreifen kann,« so Zeltwanger.

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