zuruck zur Themenseite

Artikel und Hintergründe zum Thema

Kommunikations- / Verbindungstechnik

Günter Herkommer,

Phoenix Contact kooperiert mit Eaton

Am ersten Tag der Hannover Messe (4. April) unterzeichneten Roland Bent, Geschäftsführer von Phoenix Contact (im Bild links), und Tom Gross, stellvertretender Vorsitzender der Eaton Corporation, einen Kooperationsvertrag. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung und Umsetzung einer gemeinsamen Strategie bei elektronischen Motorstartern Contactron sowie die Etablierung von SmartWire-DT als neuen Standard bei der Kommunikationsanbindung von intelligenten Schaltgeräten.

Roland Bent, Geschäftsführer von Phoenix Contact (im Bild links), und Tom Gross, stellvertretender Vorsitzender der Eaton Corporation, bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages auf der Hannover Messe 2011.

© computer-automation.de

„Unsere elektronischen Motorstarter Contactron integrieren auf kleinstem Raum Motorschalt- und -schutzfunktionen, die bisher diskret mit mehreren klassischen Schaltgeräten aufgebaut und verdrahtet wurden. Die Kombination mit der SmartWire-DT-Technologie von Eaton löst jetzt auch noch die aufwendige Parallelverkabelung der Ansteuer- und Signalebene der Schaltgeräte durch ein echtes „Lean-Connectivity“ System ab“ sagte Roland Bent anlässlich der Vertragsunterzeichnung auf dem Messestand von Eaton und ergänzte: „Die Kombination von SmartWire-DT und Contactron-Technologie ermöglicht Eaton und Phoenix Contact, gemeinsam eine deutliche Vereinfachung der Schaltschrankinstallation in der Industrie zu erreichen.“

Richard Boulter, Vizepräsident Industrial Control Division Eaton Industries, kommentierte das gemeinsame Vorhaben mit den Worten: „Die Erweiterung unserer Produktpalette um elektronische Contactron-Motorstarter mit SmartWire-DT ist für uns ein folgerichtiger Schritt, um unsere Strategie ‚Von Lean Connectivity zu Lean Automation‘ für unsere Kunden noch attraktiver zu gestalten. Wir können somit weltweit sowohl sichere, effiziente Produkte als auch überzeugende Komplettlösungen anbieten. Beide Unternehmen bündeln ihre jeweiligen Stärken in hochqualitativen, neuen Lösungen bei der Installation und Ansteuerung von elektronischen Motorstartern, was der Markt honorieren wird“.

Das SmartWire-DT-ASIC vereint die gesamte Bandbreite an Anforderungen wie die Übertragung geringer Datenmengen im preissensitiven Sensorik/Aktorik-Bereich, als auch die Übertragung hoher Datenvolumina wie sie für die Einbindung von Hochleistungsgeräten – so etwa Frequenzumrichter, elektronische Motorschutz oder Leistungsschalter - erforderlich sind. Darüber hinaus integriert es die Stromversorgung für die SmartWire-DT-Teilnehmer vorzugsweise im Bereich Sensorik/Aktorik. Die Hybrid-Motorstarter von Phoenix Contact vereinen die Vorteile elektromechanischer und elektronischer Schaltgeräte in einem 22,5 mm schmalen Gerät. Die integrierten Safety-Funktionen stellen, ohne zusätzliche Elemente, einen Not-Halt sicher.

Erste verkaufsfähige Produkte beider Firmen sollen zur Hannover Messe 2012 verfügbar sein. Zudem ist der Ausbau der gemeinsamen Produktpalette mit weiteren Produkten der Contactron- und SmartWire-DT –Technik geplant. Nicht zuletzt will Eaton künftig noch weitere Unterstützer für die SmartWire-DT-Technologie gewinnen.

Anzeige
  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
zurück zur Themenseite
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

M2M

Phoenix Contact kooperiert mit Vodafone

Phoenix Contact und Vodafone haben heute (19.4.) auf der Hannover Messe einen Vertrag zur Zusammenarbeit unterzeichnet. Ziel beider Partner ist es, Komplettlösungen für industrielle Datenkommunikation im Mobilfunknetz anzubieten.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

E-Paper

Hannover Messe Daily Tag 1 bis 5

Erhalten Sie fundierte Einblicke in die aktuellen Entwicklungen und Trends der Automatisierungsbranche mit unseren fünf E-Papern, die täglich zur diesjährigen Hannover Messe erschienen sind. Jedes E-Paper fasst die wichtigsten Ereignisse und Themen...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Festo auf der Hannover Messe

Die ‚incredible machine‘

Vor 100 Jahren stellt sich Festo Gründer Gottlieb Stoll in einer Werkstatt in Esslingen am Neckar die Frage, wie Technik die Arbeit erleichtern kann. Anlässlich des 100-jährigen Firmenjubiläums hat Festo nun eine Maschine entworfen und gebaut, die...

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren