Vega

Inka Krischke,

Pactware Version 6.1 unterstützt FDI Packages und FDT 3

Nachdem Anfang 2022 die komplett überarbeitete Version des seit mehr als 20 Jahren bekannten hersteller- und feldbusunabhängigen Tools Pactware eingeführt wurde, steht nun die nächste Version zur Verfügung.

© Pactware Consortium

Während Pactware 6.0 eine neue Bedienoberfläche mit intuitiven Strukturen mit sich brachte, bietet Pactware 6.1 Funktionen, auf die viele Anwender schon lange gewartet haben: Alle Mitgliedsfirmen des Pactware Consortiums stellen die Software mit den zu ihren jeweiligen Geräten passenden Treibern zum Download bereit. Doch bei der Frage, ob hier ein DTM oder ein FDI Package besser sei, schieden sich bisher die Geister. Beide Technologien dienen der Inbetriebnahme und Diagnose von Feldgeräten und benötigten bisher unterschiedliche Software-Umgebungen. Nun kann erstmals beides in einem Werkzeug genutzt werden. Mit der neuen Version unterstützt die Software beide Standards, FDT/DTM und FDI-Packages.

Zudem wird der Standard FDT 3 unterstützt. Er bietet Anwendern die Möglichkeit, mit FDT3-DTM zu arbeiten. Damit lassen sich HTML-basierte Benutzeroberflächen nutzen. Deren Vorteile sind moderne und in den gängigen Umgebungen einheitliche Darstellungen der Informationen kombiniert mit aktuellen Bedienphilosophien.

»Pactware ist eine der bekanntesten Freeware-Hosting-Umgebungen für die FDT-Gerätekonfiguration, die heute Millionen von angeschlossenen Geräten über DTMs bedient. Wir sind begeistert, dass die aktuelle 6.1 Plattform den neuen FDT3-Standard unterstützt und die Integration von FDI Device Packages und FDT webbasierten DTMs erweitert, während die Abwärtskompatibilität mit der aktuellen Installationsbasis erhalten bleibt. Anwender können nun eine einheitliche Umgebung für modernes industrielles Gerätemanagement mit dem Datenmodell ihrer Wahl nutzen und neue Funktionen erleben, die mit neuen DTMs angeboten werden, die OPC UA- und mobilfähig sind und dem Markt einen einfachen Weg zu skalierbaren, datengesteuerten IIoT-Anwendungen bieten«, sagt Steve Biegacki, Geschäftsführer der FDT Group.

Ted Masters, Präsident der FieldComm Group, fügt hinzu: »Wir sind begeistert, dass Pactware 6.1 jetzt FDI Devices Packages unterstützt. Als bevorzugte Integrationstechnologie großer Endanwender-Organisationen wie der NAMUR haben die vielen derzeitigen Endanwender von Pactware nun die Möglichkeit, das FDI Device Package für HART-, Foundation FieldBus- und Profibus/Net-Geräte direkt in Pactware zu konfigurieren. Anwender können nun von den zahlreichen Vorteilen der FDI-Technologie profitieren, einschließlich der erweiterten ‚Gerätegesundheit‘ gemäß NAMUR NE107, der Unterstützung der HTML5-Benutzeroberfläche, der Offline-Konfiguration, sicheren Gerätepaketen, des Zugriffs auf die Dokumentation und bald auch der vereinfachten IIoT-Integration mit PA-DIM.«

Pactware 6.1 wird auf den Internet-Seiten der Mitgliedsunternehmen vom Pactware Consortium e.V. kostenlos zum Download zur Verfügung gestellt.

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