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Schwerpunkt

VDMA Robotik + Automation

Inka Krischke,

OPC UA-Spezifikation für die Schraubtechnik

Um die interoperable Kommunikation in der Integrated Assembly Solutions-Branche voranzutreiben, hat der Fachverband VDMA Robotik + Automation die erste OPC UA-Spezifikation für die Branche veröffentlicht.

Ein Pick-place-Schrauber für die Leichtbaurobotik von Weber Schraubautomation

© Weber Schraubautomation

„Mit dem jetzt verfügbaren Teil 1 der OPC 40451-1 UA CS for Tightening Systems haben wir den Grundstein für die nahtlose Integration von Schraubsystemen in der digitalen Produktion als industrielles Internet der Dinge gelegt", sagt Mohit Agarwal, Mitglied der Arbeitsgruppe. „Weitere Teile werden folgen, um zusätzliche Anwendungsfälle über OPC UA zu ermöglichen und eine langfristige Vision für interoperable, harmonisierte Modelle über Verbindungstechnologien und andere Domänen hinweg zu ermöglichen."

„Damit wird ein weiteres wichtiges Kapitel der Weltsprache der Produktion veröffentlicht und durch Verwendung der Basisspezifikation ‚OPC UA for Machinery‘ eine sogar branchenübergreifende Interoperabilität realisiert“, meint Andreas Faath, Abteilungsleiter VDMA Machine Information Interoperability.

Die Anwendungsfälle für die Spezifikation OPC 40451-1 UA CS for Tightening Systems wurden in Zusammenarbeit mit den Kunden entwickelt. Teil 1 der Companion Specification befasst sich hauptsächlich mit den drei wichtigen Anwendungsfällen Asset Management, Condition Monitoring und Result Management. Das Informationsmodell ermöglicht den herstellerunabhängigen Zugriff auf Asset-Informationen des gesamten Schraubsystems, das heißt einschließlich der Komponenten wie Werkzeug, Steuerung, Vorschubeinheit. Ein echter Meilenstein sei laut VDMA, dass das standardisierte Schraubergebnis - auf das herstellerunabhängig zugegriffen werden kann - die Rückverfolgbarkeit von sicherheitskritischen Verbindungen ermöglicht.

Die Gruppe ‚Tightening Systems‘ ist Teil einer größeren Initiative mit dem Namen ‚Industrial Joining Technologies‘, die darauf abzielt, gemeinsame Informationsmodelle zu beschreiben, die für den Bereich des Fügens, einschließlich Kleben, Nieten, Fließlochschrauben et cetera, wiederverwendbar sind. Um Interoperabilität und Erweiterbarkeit zu erreichen, werden viele Modelle, wie zum Beispiel Asset Identification, Result Data und Result Access, mit den Arbeitsgruppen der OPC Foundation harmonisiert.

Der nächste Teil der Companion Specification ist bereits in Arbeit. Die geplanten Themen sind Commands, Events, Joint, Asset Extensions, Result Extensions und weitere.

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