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Artikel und Hintergründe zum Thema

OPC UA

Meinrad Happacher,

Neuer Direktor für die FLC-Initiative

Auf der SPS IPC Drives 2018 stellte die OPC Foundation die Initiative 'Field Level Communication' vor. In Hannover präsentierte die Foundation nun einen Verantwortlichen für diese Initiative.

Peter Lutz (li.) und Stefan Hoppe wollen die Erfolgsgeschichte von OPC UA auf die Feldebene ausweiten.

© OPC Foundation

Nach der offiziellen Präsentation auf der SPS IPC Drives 2018 in Nürnberg wurde die ‚Field Level Communication‘-Initiative (FLC) innerhalb der OPC Foundation gegründet. Die Initiative kümmert sich um die Etablierung von OPC UA und TSN in der Feldebene. Jetzt stellte Stefan Hoppe, Präsident der OPC Foundation, in Hannover mit Peter Lutz den Direktor der Initiative vor. In seiner neuen Funktion soll Lutz die Entwicklung der Initiative und der Spezifikationen leiten und vorantreiben.

Im Laufe seiner Karriere leitete Peter Lutz verschiedene internationale Projekte, Initiativen und Konsortien. In seiner letzten Funktion als Geschäftsführer von Sercos International war Peter Lutz für die Konzeption, Spezifikation, Standardisierung und Vermarktung des Sercos-Automatisierungsbusses verantwortlich. Unter seiner Leitung sind verschiedene Spezifikationen, umfassende Zertifizierungswerkzeuge und Verfahren für Konformitäts- und Interoperabilitätsprüfungen von Feldgeräten entstanden. Thomas Brandl von Bosch Rexroth und  Vorsitzender des FLC Steering Committee freut sich über den neuen Direktor: „Peter Lutz weiß, wie man herstellerübergreifende Interoperabilität erreicht. Dies bringt den Anwendern des OPC Field Level Communication Standard viele Vorteile.“ 

Die technischen Arbeitsgruppen des FLC Steering Committee treffen sich inzwischen regelmäßig: So etwa Anfang Januar 2019 in München zu ihrem Kick-Off-Meeting mit über 90 Teilnehmern. 

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O-PAS stützt Referenzarchitektur auf OPC UA

OPC UA gewinnt zudem immer mehr Anhänger. So entschied sich nun auch das Open Process Automation Forum, auf OPC UA zu setzen. Das OPAF ist ein internationales Forum, das sich aus Endanwendern, Systemintegratoren, Lieferanten, Hochschulen und anderen Normungsorganisationen zusammensetzt und eine standardbasierte, offene, sichere und interoperable Prozesskontrollarchitektur zu entwickeln versucht. Basierend auf einem gemeinsamen Ziel arbeiteten die OPAF-Mitglieder eng zusammen, um die Version 1.0 des O-PAS-Standards zu entwickeln, der darauf abzielt, das Potenzial der neuen Datenkommu­nikationstechnologie pro-aktiv zu erschließen.

Die OPC Foundation gab nun auf der Hannover Messe bekannt, dass der O-PAS-Standard des ‚Open Group Open Process Automation Forum‘ auf OPC UA basiert. Stefan Hoppe kommentiert: „Das Engagement der Open Group für offene Standards ist mit der OPC Foundation abgestimmt. Wir werden weiterhin mit OPAF zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die OPAF-Endnutzer den Nutzen durch OPC UA bestmöglich umsetzen können.“

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