zuruck zur Themenseite

Artikel und Hintergründe zum Thema

Plattform Industrie 4.0

Lukas Dehling,

Kooperation mit Frankreich und Italien

Die Industrie-4.0-Initiativen aus Deutschland, Frankreich und Italien kooperieren, um die Digitalisierungsprozesse zu stärken und zu unterstützen. Dabei haben sie drei Kernthemen im Fokus.

© Zapp2Photo - Shutterstock

Die ‘Plattform Industrie 4.0’, ‘Alliance Industrie du Futur’ und ‘Piano Industria 4.0’ haben bereits auf der High-level Konferenz ‘Digitising Manufacturing in the G20’ im März 2017 in Berlin erste Kooperationsgespräche geführt. Seitdem haben die Initiativen einen gemeinsamen Aktionsplan entwickelt. Am 20. Juni wurde der Plan vom Vorstand der Kooperation auf seiner ersten Sitzung in Turin, Italien, verabschiedet. Expertinnen und Experten aus der Industrie, Wissenschaft und Politik aus allen drei Ländern werden nun an drei Kernthemen arbeiten, die für alle Beteiligten von Interesse sind. Erste Ergebnisse der neuen trilateralen Kooperation sollen voraussichtlich im ersten Halbjahr des kommenden Jahres präsentiert werden.

Anzeige

Kernthemen der Kooperation

Die trilaterale Kooperation fokussiert sich auf drei Kernthemen, die in den folgenden drei Arbeitsgruppen bearbeitet werden:

1. Standardisierung und Referenzarchitekturmodelle

Gemeinsame Standards sind wesentlich für eine digitalisierte Industrie. Deshalb wird die erste Arbeitsgruppe relevante Standards identifizieren, Standardisierungsbemühungen koordinieren, an der Harmonisierung einer Verwaltungsschale arbeiten und Wege finden, um KMUs im Bereich der Standardisierung zu integrieren.

2.    KMU Einbindung und Testbeds

Um Digitalisierung für KMUs zugänglicher zu machen, wird die zweite Arbeitsgruppe Anwendungsbeispiele aus allen drei Ländern sammeln und verknüpfen, Industrie 4.0-Szenarios verbreiten und vervollständigen, sowie ein internationales Netzwerk von Testinfrastrukturen fördern.

3.    Politische Unterstützung

Industrie braucht günstige Rahmenbedingungen, um effizient von der Digitalisierung profitieren zu können. Die Arbeitsgruppe wird sich deshalb über Best Practices aus politischen Regelungen und Programmen verschiedenster Bereiche und Ebenen austauschen und gemeinsame Positionen der drei Länder auf europäischer Ebene sowie internationale Foren koordinieren.

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
zurück zur Themenseite
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

IoT Hotspot

Netzbetreiber im Zugzwang

Die hohen Investitionskosten für den Ausbau des 5G-Netzes machen den Netzbetreibern zu ­schaffen. Die Technologieberatung BearingPoint geht davon aus, dass sich die Netzbetreiber deshalb neu positionieren müssen – und zwar jetzt!

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Instandhaltung

Smart Maintenance noch Zukunftsmusik

Der Instandhaltung wird eine zu geringe Priorität eingeräumt – zu diesem Fazit kommen die Acatech und das Fraunhofer IML mit ihrer Umfrage zum Thema Smart Maintenance. Wo stehen die Unternehmen? Und was sollten sie dringlichst anpacken?

mehr...

Cloud-Technologien

Das Projekt GAIA-X

GAIA-X ist gestartet! Das war die Botschaft auf dem Digitalgipfel am 29. Oktober in Dortmund. Ziel des Digital-Großprojektes ist der Aufbau einer europäischen Cloud zur sicheren Digitalisierung und Vernetzung der Industrie.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Jetzt Newsletter abonnieren