Industrielle Kommunikation / CAN
Die 13. internationale CAN-Konferenz
Am 5. und 6. März drehte sich auf dem Hambacher Schloss in Neustadt an der Weinstraße alles um das Thema industrielle Kommunikation. Die Anwender- und Herstellervereinigung CAN in Automation – kurz CiA – hielt dort nicht nur ihre 13. internationale CAN-Konferenz ab, sondern feierte gleichzeitig einen runden Geburtstag.
Ursprünglich von Bosch für die Vernetzung von Steuergeräten in Automobilen entwickelt, wurde das asynchrone, serielle Bussystem CAN im Jahr 1987 zusammen mit Intel vorgestellt. Heute ist CAN auch außerhalb der Fahrzeugbranche in weiten Teilen der industriellen Automation als „eingebettetes“ Netzwerk für jegliche Art von Steuerungen etabliert. Dass dem so ist, ist maßgeblich der Anwender- und Herstellervereinigung CAN in Automation – kurz CiA – zuzuschreiben, die am 5. März 1992 - also vor genau 20 Jahren - als eingetragener Verein ins Leben gerufen wurde.
Rund 130 CAN-Experten hatten sich am 5. März auf dem Hambacher Schloss eingefunden, um dieses Jubiläum im Rahmen der 13. internationalen CAN-Konferenz zu feiern. Doch nicht nur das: Zwei Tage lang diskutierten die EXperten ausgiebig über Themen wie das von Bosch auf der Veranstaltung vorgestellte CAN-FD-Protokoll oder auch das selektive Zuschalten von CAN-Knoten. Darüber hinaus brachten einige Teilnehmer auf der Veranstaltung auch ihre Wünsche auf den Tisch - etwa die Einrichtung von CiA-Arbeitskreisen zum Thema „Design-Empfehlungen für CAN-FD“, „Authentifizierung von CAN-Geräten“, „CANopen-Spezifikationen im XML-Format“, „CAN-Treiber mit integrierter galvanischer Trennung“ sowie „CANopen über CAN-FD“.









