Jugend forschtNachwuchswissenschaftler ausgezeichnet

Ein Robo-Sparringspartner für das Boxtraining, das Internet der Dinge für daheim oder eine Kamera, die dank Motoren und Lagesensoren immer unverwackelte Filme dreht – die Kreativität der Jungforscher beim 51. Bundesfinale kannte keine Grenzen. Jetzt stehen die Sieger fest.

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Wackeln ade, Josua Janus, Max Frankenhauser
© Stiftung Jugend forscht

Freihändig aufgenommene Videos sind oft verwackelt. Josua Janus (18) und Max Frankenhauser (18) aus Lahr bauten daher eine sogenannte kardianische Aufhängung, um ihre Kamera beim Filmen zu stabilisieren. Mit dieser ist die Kamera um die drei Raumachsen frei drehbar und kann sich so stets nach der Schwerkraft ausrichten. Weil dieser Prozess in der Praxis nicht immer schnell genug erfolgt, integrierten die Schüler kleine selbst gebaute Motoren und Lagesensoren in ihr System, die die Kamera in Echtzeit in die gewünschte Position bringen. Ähnliche, sehr teure, Systeme sind bereits auf dem Markt. Die Jungforscher entwickelten ihr System daher kostenoptimiert. Es wurde mittels 3-D-Druck aus PLA-Kunststoff und per Hand aus Aluminium gefertigt.

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