Jugend forschtNachwuchswissenschaftler ausgezeichnet
Ein Robo-Sparringspartner für das Boxtraining, das Internet der Dinge für daheim oder eine Kamera, die dank Motoren und Lagesensoren immer unverwackelte Filme dreht – die Kreativität der Jungforscher beim 51. Bundesfinale kannte keine Grenzen. Jetzt stehen die Sieger fest.

Das Verfahren, mit dem sich die Feinstaubbelastung derzeit in Berlin ermitteln lässt, ist unzureichend – dies haben sich Max Hentges (15) und Leopold Aschenbrenner (14) gedacht. Denn: Es gibt nur wenige Messpunkte und die Werte werden oft erst mit Verzögerung veröffentlicht. Das kostengünstige Überwachungs-, Warn- und Vorhersagesystem der beiden Schüler aus Berlin ermittelt dagegen dank eines flächendeckenden Netzes von Sensoren die jeweilige Belastung in Echtzeit. Hentges und Aschenbrenner konstruierten zunächst den Prototyp eines solchen Sensors, der die Lichtstreuung an den mikroskopisch kleinen Staubpartikeln misst. Zudem bauten sie die erforderliche Hard- und Software für die Datenübermittlung. Nutzer können die aktuellen Messwerte sowie Prognosen jederzeit über eine Smartphone-App abrufen und Warnungen empfangen.
