Jugend forschtNachwuchswissenschaftler ausgezeichnet
Ein Robo-Sparringspartner für das Boxtraining, das Internet der Dinge für daheim oder eine Kamera, die dank Motoren und Lagesensoren immer unverwackelte Filme dreht – die Kreativität der Jungforscher beim 51. Bundesfinale kannte keine Grenzen. Jetzt stehen die Sieger fest.

Kampfsportler üben immer wieder die gleichen Bewegungsabläufe. Für den Trainingspartner kann das langweilig und risikoreich sein. Manuel Rieger (18), Joseph Beerel (18) und Karl Christian Lautenschläger (17) entwickelten daher den Trainingsroboter ‚MC RoBeK‘. Dessen Statur konstruierten sie mithilfe eines 3-D-CAD-Programms aus Stahl-Profilen. Der Roboter besteht aus Kopf, Schultern, Armen, Becken und Beinen und ist am Boden fixiert. Die Jungforscher haben die Gelenke und die Ansteuerung über pneumatische Zylinder so entwickelt und programmiert, dass die Maschine die typischen Schlagbewegungen möglichst authentisch und mit unterschiedlicher Kraft ausführt. Dafür integrierten sie geeignete Sensorik und programmierten verschiedene Trainingseinheiten.
