Jugend forschtNachwuchswissenschaftler ausgezeichnet
Ein Robo-Sparringspartner für das Boxtraining, das Internet der Dinge für daheim oder eine Kamera, die dank Motoren und Lagesensoren immer unverwackelte Filme dreht – die Kreativität der Jungforscher beim 51. Bundesfinale kannte keine Grenzen. Jetzt stehen die Sieger fest.

Der Faszination von Augmented Reality ist der diesjährige Bundesieger im Fachgebiet Arbeitswelt - Tobias Gerbracht (18) aus Wuppertal erlegen: Er möchte diese dreidimensionale, virtuelle Darstellung von Objekten für besonders eindrucksvolle Marketing-Präsentationen auf Messeständen nutzen. Dafür müssen die Betrachter dafür eine Spezialbrille tragen. Der Jungforscher hat stattdessen einen kompakten AR-Projektor entwickelt und zum Patent angemeldet. Mit einem Beamer projiziert er das zuvor berechnete Hologramm eines Objektes auf eine Glasscheibe von der Größe eines PC-Bildschirms. Diese Darstellung macht den 3D-Eindruck aus vielen Blickwinkeln möglich. Um das Gehäuse so kompakt wie möglich zu bauen, hat Gerbracht spezielle Software und Rechenverfahren eingesetzt.
