Jugend forschtNachwuchswissenschaftler ausgezeichnet
Ein Robo-Sparringspartner für das Boxtraining, das Internet der Dinge für daheim oder eine Kamera, die dank Motoren und Lagesensoren immer unverwackelte Filme dreht – die Kreativität der Jungforscher beim 51. Bundesfinale kannte keine Grenzen. Jetzt stehen die Sieger fest.

Wenn Finger nicht bewegt werden, verkleben die Sehnen mit den Sehnenscheiden innerhalb weniger Tage, die Hand versteift für immer – ein Problem, das nach Handoperationen oder einem Schlaganfall auftreten kann. Christian Schorr 17), Pascal Lindemann (18) und Dominic Libanio (20) sorgen für Abhilfe: Sie entwickelten eine neuartige Fingerschiene, mit der sich die Finger nach einem individuellen Programm automatisch bewegen lassen. Der Vorteil gegenüber bestehenden Systemen: Dank dreier Schwenkhebel und 3-D-Druck kann die neue Fingerschiene an die individuelle Anatomie und Bewegungskinematik werden. Via Bluetooth-Modul und selbst programmierter Patienten-App ist sie mit dem Smartphone des Trägers verbunden. So ist auch eine telemedizinische Betreuung durch den Arzt möglich. Die drei Schüler erreichten mit ihrer Entwicklung den 3. Preis im Fachgebiet Technik.
