Jugend forschtNachwuchswissenschaftler ausgezeichnet
Ein Robo-Sparringspartner für das Boxtraining, das Internet der Dinge für daheim oder eine Kamera, die dank Motoren und Lagesensoren immer unverwackelte Filme dreht – die Kreativität der Jungforscher beim 51. Bundesfinale kannte keine Grenzen. Jetzt stehen die Sieger fest.

Technische Systeme wie elektronische Steuerungen werden immer größer und komplexer. Alpay Yildiray (18) und Moritz Rocker (17) aus Bremen haben sich dagegen gefragt: Wie einfach darf eine Hardware eigentlich aufgebaut sein, damit sie bestimmte Programme noch ausführen kann? Als Aufgabe wählten sie eine Mustererkennung mithilfe selbstlernender künstlicher Intelligenz. Der Prozess läuft dabei so ab: Einlesen der Muster-Signale – Verarbeiten – Ausgeben des erkannten Musters. Die Eingabe erfolgt über ein Netzwerk aus fünf mal fünf Schaltern. Welche davon eingeschaltet sind, wird von einem Mikrocontroller erkannt und durch Leuchten der entsprechenden LEDs im 5x5-LED-Ausgabe-Gitter gezeigt. Für die Programmierung ihres minimal dimensionierten Mikrocontrollers nutzten sie Verfahren der Daten-Komprimierung und neuronaler Netzwerke.
