
Millionen-Auftrag aus China
Der Augsburger Roboter-Hersteller Kuka hat den nach eigener Aussage größten Einzelauftrag eines chinesischen Automobilherstellers, der Great Wall Motor Company Limited, an Land gezogen.
Artikel und Hintergründe zum Thema

Der Augsburger Roboter-Hersteller Kuka hat den nach eigener Aussage größten Einzelauftrag eines chinesischen Automobilherstellers, der Great Wall Motor Company Limited, an Land gezogen.

Seit drei Jahren testet der Automobilhersteller Daimler in einem Pilotversuch den Einsatz von sensitiven Leichtbaurobotern. Jetzt möchte er diese in die Serienfertigung überführen und hat dazu eine strategische Kooperation mit Kuka geschlossen.

Kuka Roboter verstärkt seine Präsenz im asiatischen Raum: Im chinesischen Wirtschaftszentrum Shanghai hat der deutsche Anbieter von Robotern und automatisierten Produktionsanlagen den Grundstein für eine weitere Produktionsstätte gelegt.
Fokus auf die General Industry
Kuka hat auf der Automatica 2012 verkündet, das Thema Kleinrobotik künftig mit eigenen Robotern anzugehen. Im Fokus haben die Augsburger dabei insbesondere die Branchen außerhalb der Automobilindustrie, die so genannte General Industry.

Der Scada/HMI-Anbieter Copa-Data arbeitet mit Kuka Roboter zusammen. Künftig bieten beide Unternehmen auf Basis des Visualisierungs-Tools „zenon“ Lösungen zur Roboterbedienung an.
Nicht nur die Automobile sollen in Zukunft sparsam und besonders emissionsarm sein; deren Fertigung muss gleichermaßen energieeffizient erfolgen. Das heißt: Auch die Industrie-Robotik muss beim Energieverbrauch künftig „den Gürtel enger schnallen“. Einsparungen von 40 % sind dabei durchaus realistisch!

Mit Kuka.CNC bietet Kuka Roboter die Möglichkeit, CNC-Programme nach DIN 66025 direkt mit der Robotersteuerung abzuarbeiten. So kann der komplette Standardcode-Umfang über die Software interpretiert und vom Roboter umgesetzt werden – ohne wie bisher eine Übersetzung der CNC-Programme in die jeweilige Robotersprache durch einen angepassten Postprozessor nötig zu machen.

Ende März hat die Kuka AG die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 bekannt gegeben. Sowohl im Auftragseingang und Umsatz als auch beim operativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erzielte der Konzern jeweils einen neuen Rekordwert.

Ein passender Schutz und die robuste Montage der Kamerasysteme sind in der Praxis ein häufiges Problem. Denn Konzeption und Implementierung individueller Maßnahmen gegen Staub, Feuchtigkeit, Verschmutzungen sowie extreme Kälte oder Hitze verursachen beim Anwender schnell erheblichen Arbeits- und Kostenaufwand. Ein modularer Baukasten des Karlsruher Unternehmens Autovimation sorgt für Erleichterung.

Der Augsburger Roboterhersteller Kuka will Facebook-Mitglieder vom Posting-Stress befreien – und zwar mit einer App, die automatisch Statusmeldungen generiert.