Elektromobilität

Günter Herkommer,

Siemens und SPIE kooperieren bei Ladeinfrastruktur

Siemens ist mit dem Dienstleister SPIE eine Partnerschaft eingegangen, um eine Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge zu schaffen. Ziel ist es, Komplettpakete anzubieten – von der Beratung über die Aufstellung bis zum Betrieb von Ladesäulen.

Die DC-Ladesysteme von Siemens sind in der Lage, Batterien mit einer Spannung von bis zu 920 Volt zu laden.

© Siemens

Mit über 200 Niederlassungen in Deutschland sieht Siemens in SPIE den idealen Partner, um das eigene Portfolio an DC-Schnellladesystemen in Systemlösungen zu integrieren, zu installieren, in Betrieb zu nehmen und technisch zu betreiben. SPIE ist ein Multitechnik-Dienstleister für Gebäude, Anlagen und Infrastrukturen in Deutschland, Österreich, Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn. Das Leistungsspektrum umfasst unter anderem Dienstleistungen auf den Gebieten der Mechanik, Elektro- und Sicherheitstechnik, der Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik sowie der Informations-, Kommunikations-, Netzwerk- und Medientechnik.

v.l.n.r.: Niels Geduldig Siemens), Wolfgang Nehring (SPIE), Jürgen Amedick (Siemens) und Markus Holzke (SPIE) bei der Überreichung des Siemens Solution Partner Emblems am 13. September 2017 in Frankfurt.

© Siemens

Die jetzt verkündete Partnerschaft zeigt bereits erste Ergebnisse: An der Niederlassung in Frankfurt eröffnete Siemens vergangene Woche einen 50 Kilowatt (kW) Compact Power Charger. Mitarbeiter, Kunden sowie Besucher können nun ihr Fahrzeug in kurzer Zeit wieder aufladen. Hierbei stehen die gängigen Ladestandards CCS, CHAdeMO und Typ 2 zur Verfügung.

SPIE hat bei diesem Projekt die gesamten baulichen Maßnahmen sowie die Inbetriebnahme durchgeführt. Auch der technische Betrieb und die jährliche Wartung werden von SPIE übernommen. Siemens bietet seine Ladesysteme im Leistungsbereich von 50 kW bis 300 kW an: Im Compact Power Charger sind Leistungseinheit und Bedienteil in einem Gehäuse integriert, während im Multi Charger Leistungseinheiten räumlich abgesetzt sind von den Bedieneinheiten.

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