Elektrofahrzeuge
Ford und Schneider Electric kooperieren bei Ladetechnik
Der Automobilbauer Ford und der französische Automatisierungstechnik-Anbieter Schneider Electric wollen Ford-Kunden eine europaweit einheitliche Lösung zum Aufladen von Elektrofahrzeugen anbieten. Basis hierfür soll die Evlink-Ladestation von Schneider Electric sein.
Gemeinsam haben beide Unternehmen die Ladestationen für das Aufladen von Elektrofahrzeugen der Marke Ford optimiert. Die Lösung soll Privathaushalten und Flottenbetreibern in ganz Europa eine schnelle, sichere und komfortable Möglichkeit bieten, batterieelektrische Fahrzeuge (Battery Electric Vehicle, BEV) wie den kommenden Ford Focus Electric sowie Plug-in-Hybridautos (PHEV) aufzuladen. Ein entsprechendes Stromnetz vorausgesetzt, können Kunden beispielsweise einen Ford Focus Electric in knapp über drei Stunden vollständig aufladen. Damit erreicht der batterieelektrisch angetriebene Kompakte eine Reichweite von 162 Kilometern und eine Energieeffizienz von 15,9 kWh/100 km.
Um das klimaschonende Potenzial des Elektroantriebs voll auszuschöpfen, bieten Ford und Schneider Electric den Käufern eines Ford Focus Electric darüber hinaus ein Komplettpaket mit „grünem“ Strom an. Elektroauto-Fahrer können den Ladestrom als zertifizierten Öko-Strom aus erneuerbaren Quellen beziehen. In Deutschland konnte Ford dazu den in Köln ansässigen Energieversorger RheinEnergie als Partner gewinnen. Das Unternehmen hat erst kürzlich ein 1,2-Megawatt-Solarsystem auf dem Dach einer Werkshalle von Ford in Köln installiert. Der dort gewonnene Solarstrom soll zu großen Teilen zum Aufladen der deutschen Ford Focus Electric-Modelle verwendet werden, die ab 2013 auf den Markt kommen. Bis zum Verkaufsstart will Ford weitere Partnerschaften mit Energieversorgern in ganz Europa schließen.










