Fraunhofer auf der Hannover Messe

Inka Krischke,

Spitzentechnologie und praxisnahe Lösungen

Mit einem großen Gemeinschaftsstand ist die Fraunhofer-Gesellschaft auf der Hannover Messe vertreten. 18 Fraunhofer-Institute, -Verbünde und -Allianzen zeigen insgesamt 43 Exponate aus unterschiedlichen Themenbereichen.

Der Fraunhofer-Gemeinschaftsstand präsentiert Exponate von 18 Fraunhofer Instituten, -Verbünden und -Allianzen.

© mac. brand spaces

Auf dem Fraunhofer-Gemeinschaftsstand in Halle präsentieren 18 Fraunhofer-Institute, -Verbünde und -Allianzen ihre Entwicklungen aus Schlüsselbranchen wie Produktion, Energie, Adaptronik oder Leichtbau. Auch bei Zukunftsthemen wie Quantum Computing, Wasserstoff, biologische Transformation und Kreislaufwirtschaft sowie dem Megatrend Künstliche Intelligenz (KI) zeigen Fraunhofer-Forscher ihre Ideen und Lösungen.

Die Highlight-Exponate zeigen Schlüsseltechnologien aus den vier Themenbereichen Production Technologies, Energy and Circular Economy, Smart Structures and Lightweighting sowie AI, Security and Digital Transformation.

  • Die Institute der Fraunhofer-Allianz Big Data AI zeigen Exponate und Use Cases rund um KI-Lösungen. Diese können in der Industrie eingesetzt werden, beispielsweise um die Qualitätskontrolle in der Serienfertigung zu optimieren.
  • Mit dem KI-Infomobil informiert das Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO über KI und versucht dabei, Berührungsängste abzubauen und Gestaltungsspielräume aufzuzeigen.
  • Das Battery-Pass-Konsortium entwickelt unter Beteiligung des Fraunhofer-Instituts für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK Rahmenwerke und Empfehlungen für die Umsetzung des EU-Produktpasses für Batterien. Denn: Ab Februar 2027 benötigen alle neu in der EU auf den Markt gebrachten Traktionsbatterien, Batterien von Zweirädern und Industriebatterien über 2 kWh Kapazität einen digitalen Batteriepass.
  • Bipolarplatten sind eine Schlüsselkomponente von Brennstoffzellen. Doch die Herstellung ist aufwändig. Das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU hat eine neuartige Anlage zum Hohlprägewalzen von Bipolarplatten entwickelt, die eine kostengünstige Massenproduktion ermöglicht.
  • Forschende aus dem Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF haben für Fahrer und Fahrerinnen von Baumaschinen einen Helm mit Beschleunigungssensor entwickelt, der die gesundheitsschädlichen Vibrationen der Baumaschinen misst, die auf den Körper treffen. Die Sensorsignale werden analysiert, eine Software zeigt die Belastung für den Menschen an.
  • Forschende des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT zeigen Fertigungstechnologien für Raketenkomponenten, wie etwa Düsen, die bei der nächsten Raketengeneration im Ariane-Programm genutzt werden könnten.

Hannover Messe: Halle 2, Stand B24

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