ABB
Rückgänge im 1. Quartal
Sowohl beim Auftragseingang als auch beim Umsatz musste ABB bei den Zahlen für das 1. Quartal 2016 Rückgänge vermelden. Besser sieht es beim Servicegeschäft aus, das leicht wächst und im Unternehmen immer wichtiger wird.
"Wir setzen die konsequente Umsetzung der Next-Level-Strategie fort und nehmen weiter Kapazitätsanpassungen vor", sagte Ulrich Spiesshofer, Vorsitzender der Konzernleitung von ABB.
© ABBDer Auftragseingang verringerte sich bei ABB gegenüber dem Vorjahreszeitraum bereinigt um Währungseffekte um 7 % auf rund 10,4 Mrd. US-Dollar – was in absoluten Zahlen einen Rückgang von 11 % bedeutet. Den Grund hierfür sieht ABB im signifikanten Eingang von Großaufträgen im ersten Quartal des vergangenen Jahres.
Beim Auftragseingang mussten alle Divisionen einen Rückgang vernehmen. Nicht viel besser ist die Situtation beim Umsatz: Einzig die Division Elektrifizierungsprodukte blieb hier weitgehend stabil.
© ABBAuch beim Umsatz musste ABB Rückgänge vermelden: So ging dieser von circa 8,5 Mrd. US-Dollar in 2015 auf unter 7 Mrd. in diesem Jahr zurück, was in absoluten Zahlen ein Minus von 8 % bedeutet. Währungs- und portfoliobereinigt liegt der Rückgang bei 2 %. Gründe hierfür waren laut ABB hauptsächlich zeitliche Effekte bei der Abwicklung des Auftragsbestands und Volumenrückgänge von kurzfristig umsatzwirksamen Aufträgen, verursacht durch die schwache Nachfrage in der Prozessindustrie sowie auch in vielen Teilen der Vertriebskanäle. Im Servicegeschäft stieg der Umsatz um 4 % (Rückgang um 1 % in US-Dollar) und trug 18 % zum Gesamtumsatz bei, gegenüber 17 % im Vorjahresquartal.












