Windkraft

Thomas Günnel,

Mobil mit Windenergie

Windkraft als alleinige Antriebslösung – was auf dem Wasser bekannt ist, haben Studenten der Universität Stuttgart mit ihrem Ventomobil für das Land entwickelt. Das Projekt InVentus existiert seit zwei Jahren und konnte bereits erste Erfolge verzeichnen.

© UNI Stuttgart

Beim Wind Turbin Race 2010 - einem Rennen zwischen verschiedenen windgetriebenen Fahrzeugen in Dänemark, schaffte es das Team Inventus auf den vierten Platz - insgesamt waren acht Mannschaften angetreten. Im Jahr 2008 belegte das Team bereits den ersten Platz beim Aeolus Race. Beigetragen haben dazu der Stiftungslehrstuhl Windenergie, das Institut für Flugzeugbau, das Institut für Aerodynamik und Gasdynamik und Sponsoren aus der Industrie.

Im Jahr 2008 gestartet, planen, entwickeln und fertigen die Studenten die meisten der benötigten Teile für das Fahrzeug selbst - zum Beispiel den Rahmen, das Chassis oder die Rotorblätter. Zum Teil konstruieren die Sudenten sogar die Werkzeuge zum Formen der Bauteile selbst.

Einzelne Projektabschnitte können Studenten im Hauptstudium im Rahmen von Studien- oder Diplomarbeiten betreuen. Die Aufgaben reichen von der Auslegung des Rahmens in Faserverbundbauweise bis hin zur aerodynamischen Simulation und Optimierung der Verkleidung des Ventomobils. Mit einer für Luft- und Raumfahrttechniker angeboten alternativen Konstruktionsaufgabe, können sich die Studenten zudem bereits im Rahmen des Vordiploms mit dem Ventomobil beschäftigen.

Ziel des Projektes ist es, Studenten für die Windenergie zu begeistern und ihnen die Möglichkeit zu geben an einem komplexen Projekt Erfahrungen zu sammeln.

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