DLR
Dekarbonisierung industrieller Prozesse
Im Neubau des Gebäudes des Instituts für CO₂-arme Industrieprozesse des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Zittau werden künftig Hochtemperatur-Wärmepumpen für eine nachhaltige Prozesswärmeversorgung entwickelt.
Mit dem Spatenstich am 28. Juni 2024 fiel der Startschuss für den Neubau des Institutsgebäudes in Zittau. Mit Hilfe von Experimenten und Simulationen sollen hier Technologien für den Einsatz von Wasserstoff und kohlenstofffreien Energieträgern zur Vermeidung prozessbedingter CO₂-Emissionen entstehen.
Im Juni 2019 gründete das DLR das Institut für CO₂-arme Industrieprozesse in Cottbus und Zittau gegründet, um Dekarbonisierungsoptionen für eine Vielzahl von Branchen zu erforschen. Das Institut erweitert das Portfolio der Themen der DLR-Energieforschung und hat die Dekarbonisierung der Industrie im Fokus. Der Schwerpunkt von Forschung und Entwicklung liegt auf der Reduktion von Kohlendioxid in vielen Industriezweigen wie etwa der Papier- und Lebensmittelherstellung oder der Produktion von Aluminium. Dazu gehört auch, Kohlekraftwerke in CO₂-arme Energielieferanten umzuwandeln. Ein weiterer Schwerpunkt des Institutes ist die Zusammenarbeit mit (regionalen) Industriepartnern im Rahmen des Technologietransfers sowie mit Forschungseinrichtungen.
Am Institut für CO₂-arme Industrieprozesse werden neue Technologien entwickelt, um die regenerative Wärmebereitstellung für Industrieprozesse zu gewährleisten. Diese erneuerbare Hochtemperatur-Wärme soll für industrielle Prozesse über 150°C bereitgestellt werden. Ein weiteres Themengebiet ist die CO₂-Reduktion von Industrieprozessen, die schwer oder gar nicht auf einen elektrischen Betrieb umzustellen sind.










