Jugend forscht 2011Bundessieger in Kiel gekürt

Kryptographie in Glasfasern, rotierende Schweißelektroden, eine Formel gegen Mundgeruch - die Sieger des Bundeswettbewerbes Jugend forscht 2011 machten der Bezeichnung Nachwuchswissenschaftler auf vielen Gebieten alle Ehre. Bundespräsident Christian Wulff zeichnete sie dafür im Kieler Schloss aus.

9 von 10
Jugend forscht 2011, Benjamin Walter, chemisches Modell
© Sitfung Jugend forscht e.V.
Benjamin Walter stellte sich die grundlegende Frage, ob es möglich ist, mit Coronen - einem organischen Molekül - auf einer Germaniumoberfläche Graphen zu synthetisieren. Graphen ist ein zukunftsfähiger Halbleiter, der in 50 Jahren die Elektrotechnik revolutionieren könnte. Der 16-jährige Schüler forschte mithilfe der Rastertunnelmikroskopie. Obwohl er zeigen konnte, dass eine Graphenerzeugung nicht möglich ist, erlangte er relevante Informationen über die geometrischen und energetischen Aspekte der Wechselwirkung zwischen Molekül und Substrat. Mit diesem Projekt wurde er Bundessieger im Fachgebiet Physik und erhielt eine Einladung zum 23. europäischen Wettbewerb für junge Forscher.
9 von 10