VDMA bestätigt Prognose
224-Milliarden-Marke im Visier
Der VDMA hat auf der Jahrespressekonferenz das bisherige Jahr resümiert: Demnach kann die im Juli erhöhte Prognose eingehalten werden. Und auch dem Jahr 2018 sieht der Verband optimistisch entgegen.
VDMA-Präsident Carl Martin Welcker: "Das zu Ende gehende Jahr 2017 kann mit Fug und Recht als Aufschwungsjahr bezeichnet werden“.
© VDMADas für 2018 prognostizierte Wachstum um abermals 3 % würde einen Umsatzanstieg auf 230 Mrd. Euro bedeuten.
© VDMA“2017 wird die Maschinenbauindustrie erstmals im Umsatz die Marke von 220 Mrd. Euro übertreffen – angepeilt werden 224 Mrd. Euro”, sagte VDMA-Präsident Carl Martin Welcker auf der Jahrespressekonferenz in Frankfurt. Damit bestätigt der Verband seine im Juli auf ein Wachstum von 3 % erhöhte Jahresprognose. “Für 2018 erwarten wir eine gleichbleibende Dynamik, also erneut ein Produktionswachstum von 3 %”, ergänzt er.
Allerdings müsse die Industrie auch im kommenden Jahr mit vielen Unwägbarkeiten im In- und Ausland leben, die ein höheres Wachstumstempo verhindern könnten. In Deutschland gebe es jedoch berechtigte Hoffnung darauf, dass sich der seit langem aufgebaute Investitionsstau nach und nach auflöst. “Viele der älteren Maschinen und Anlagen im Markt dürften die fortschreitende Digitalisierung nicht hinreichend meistern. Das macht uns Mut, dass auch die Inlandsorders endlich wieder Fahrt aufnehmen”, erläuterte Welcker.
So lief das Jahr bisher
Die Jahrespressekonferenz nutzte der Verband, um die ersten neun Monate des Jahres unter die Lupe zu nehmen: Demnach war für den Maschinenbau aus Deutschland auch in diesem Jahr der Export der Erfolgsgarant. Insgesamt wurden 2017 in den ersten neun Monaten Waren für 124,4 Mrd. Euro ins Ausland geliefert – ein Zuwachs von real 6,2 % zum Vorjahr. Drei von vier Maschinen waren für den Export bestimmt, wobei die EU die mit Abstand größte Absatzregion blieb. 46,5 % aller Ausfuhren gingen in die 27 Partnerländer der Europäischen Union. An der Spitze der größten Einzelexportmärkte behaupteten sich in dieser Periode die USA, das wesentlich stärkere Wachstum wies jedoch China auf. „China ist auf gutem Weg, sich den Spitzenplatz in unserer Exportrangliste wieder zurück zu erobern. Einen Zuwachs der Ausfuhren um 24 % in den ersten neun Monaten hätten wir Anfang des Jahres nicht für möglich gehalten. Allerdings werde sich das Wachstum der Exporte nach China 2018 schon wegen des bereits erreichten Niveaus etwas verlangsamen, analysierte Welcker.
Mit Sorgen beobachtet der Verband die Entwicklungen rund um den Brexit. In den ersten neun Monaten 2017 sanken die Ausfuhren ins Vereinigte Königreich, dem viertgrößten Einzelexportmarkt, um 4,5 % zum Vorjahr.














