Sick

Inka Krischke,

Wegbereiter der Digitalisierung

‚We Create Digital Transformation‘ hieß das Messemotto von Sick, um intelligente Sensoren als Wegbereiter der Digitalisierung sowie über auf deren Daten basierende digitale Services und Software-Lösungen vorzustellen.

Der Multifunktionssensor ‚FTMg‘ misst und überwacht gleichzeitig Durchfluss, Temperatur und Prozessdruck nicht korrosiver Gase.

© Sick

Die Basis für die Digitalisierung im industriellen Umfeld bilden Daten. Sie werden in Maschinen und Anlagen von smarten Sensoren gesammelt, je nach Aufgabenstellung durch spezielle Algorithmen zu wertvollen Informationen vorverarbeitet und übertragen. Ein Beispiel von Sick hierfür ist Aktor-Diagnose mit dem intelligenten Zylindersensor ‚MPS-G‘. In Greif- und Handhabungsprozessen ist der Sensor in der Lage, Vibrationen zu überwachen, Kollisionen zu vermeiden und Temperaturänderungen zu detektieren, die auf einen Verschleiß oder ein Nachlassen der Greifkraft schließen lassen. Über eine intelligente Integration werden die generierten Daten für übergelagerte Systeme – eine SPS, ein MES, ein ERP-System oder eine Cloud-Applikation – zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise lassen sich die Aktor-Diagnosedaten zur Zustandsüberwachung nutzen.

Vorhandene Maschinen und Anlagen lassen sich per Retrofit fit für das digitale Zeitalter machen. So ist es beispielsweise mit dem Gateway ‚TDC-E‘ möglich, erfasste Produktionsdaten zu analysieren und sie der vernetzten Kommunikation zwischen Anlagen und übergeordneten Systemen bereitzustellen, zum Beispiel einem MES, einem ERP-System oder einer Cloud.

Auch in neuen Applikationen, etwa im Bereich Energiemanagementsysteme, gibt es Lösungen von Sick: Der Multifunktionssensor ‚FTMg‘ etwa dient zur gleichzeitigen Messung und Überwachung von Durchfluss, Temperatur und Prozessdruck nicht korrosiver Gase in pneumatischen Systemen, Leckage-Überwachung inklusive.
Oft muss eine Lösung auch ‚safe‘ sein. Daher präsentiert sich Sick beispielsweise im Bereich fahrerloser Transportsysteme und autonom-mobiler Plattformen als Anbieter für Navigation, Positionierung und Ladungshandhabung sowie für Safety. Ein Beispiel ist der Sicherheits-Laserscanner ‚outdoorScan3‘.

Daten und Informationen smarter Sensoren sind die Grundlage der Smart Services von Sick. Digitale Services und Software-Lösungen machen Fertigungs-, Handhabungs- oder Prozessabläufe transparent und dadurch optimierbar. So ist etwa das speziell für Verpackungsmaschinen konzipierte ‚Filling Level Monitoring‘ein Digital Service, der maschinenherstellerneutral die Füllstände von Kartonagen, Flüssigkeiten oder Granulaten überwacht, diese Daten aggregiert und über einen Cloudservice jederzeit und überall aktuell abrufbar macht. Mit der Sensor-App ‚Quality Inspection‘ weiß ein Anwender, dass Produkte nach ihrer Fertigung den exakten Anforderungen entsprechen. Die Informationen Abmessungen und Anwesenheit liefern hierbei 2D-Kameras der Produktfamilie ‚InspectorP6xx‘. Weitere Smart Services ermöglichen es, Materialflüsse zu optimieren, Ladungsträger und Produkte zu identifizieren und zu lokalisieren oder Regalsysteme intelligent zu automatisieren.

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