Sick
Wachstumskurs fortgesetzt
Das Sensorunternehmen Sick hat seinen Wachstumskurs im herausfordernden Geschäftsjahr 2023 fortgesetzt und seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr im mittleren einstelligen Prozentbereich gesteigert.
Das Geschäftsjahr 2023 wurde bestimmt durch die Ausweitung geopolitischer Konflikte, eine nachlassende Dynamik in der Weltwirtschaft, erschwerte Finanzierungsbedingungen mit hohen Inflationsraten und Leitzinsen und einer dadurch bedingten Investitionszurückhaltung. Dennoch stiegt der Umsatz von Sick verglichen mit 2022 um 5,4 Prozent auf 2.307 Mio. Euro. Um Währungskurseffekte bereinigt, stieg er um 8,8 Prozent. Die gesamte Finanz- und Ertragslage entwickelte sich positiv. Sick erreichte damit die prognostizierten Ziele. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 15,1 Prozent auf 189 Mio. Euro. Die EBIT-Marge erhöhte sich auf 8,2 Prozent von 7,5 Prozent im Vorjahr.
Auf die Anwendungsbereiche – Fabrik-, Logistik- und Prozessindustrie – bezogen, verzeichnet Sick Umsatzsteigerungen in allen drei Geschäftsfeldern, wobei die Fabrikautomation mit 6,9 Prozent auf 1.185 Mio. Euro das stärkste Wachstum zeigte. Die Prozessautomation wuchs um 5,8 Prozent auf 348 Mio. Euro Umsatz. Die Logistikautomation zeigte nach den Rekordjahren der Coronapandemie und hohen Zuwächsen im E-Commerce weiterhin ein solides Wachstum von 2,8 Prozent auf 747 Mio. Euro.
Im Heimatmarkt Deutschland wuchs der Umsatz trotz leicht rückläufiger Konjunktur um 4,2 Prozent auf 380 Mio. Euro. In der Region EMEA konnte der Umsatz mit 12,2 Prozent auf 823 Mio. Euro überproportional gesteigert werden. Diese positive Entwicklung spiegelt sich in vielen Ländern wider, in besonderem Maße in großen europäischen Märkten wie Großbritannien und Italien. Das Umsatzwachstum in der Region Americas von 7,1 Prozent auf 545 Mio. Euro ergab sich insbesondere in den großen Märkten USA und Brasilien. Der Umsatz in der Region Asien-Pazifik ging um 4 Prozent auf 559 Mio. Euro zurück. Dies ist auf den chinesischen Markt zurückzuführen, der durch negativ wirkende Kursveränderungen des chinesischen Renminbis sowie allgemeine Marktunsicherheiten in der Region beeinflusst wurde.
Zum Stichtag am 31.12.2023 waren im Konzern 12.185 Mitarbeitende tätig – ein Plus von 2,3 Prozent zum Vorjahr. Das Unternehmen legte bei seinem Personalaufbau einen Schwerpunkt auf den Bereich Forschung und Entwicklung. Dort wurde die Beschäftigtenzahl um 9,2 Prozent auf 1.760 Mitarbeitende erhöht.










