Sick

Nicole Kothe-Wörner | Thomas Günnel,

Umsatz von 2008 übertroffen

Der Sensorspezialist Sick blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück: So lagen die Ergebnisse für Umsatz und Auftragseingang 2010 deutlich über dem Vorjahresniveau und übertrafen sogar die Werte des Boomjahres 2008.

Dr. Robert Bauer, Vorstandsvorsitzender der Sick AG, blickt zufrieden auf das abgelaufene Geschäftsjahr.

© Sick

Der Sick-Konzern ist wieder auf Wachstumskurs und erzielte im Geschäftsjahr 2010 Rekordergebnisse. So lag der Auftragseingang der Unternehmensgruppe mit 809,4 Mio. Euro um 36,6 Prozent über dem Vorjahreswert und 10,2 Prozent über dem des bisher besten Jahres 2008. Der Umsatz in Höhe von 748,9 Mio. Euro lag um 25,5 Prozent über der Vorjahresmarke und um 1,6 Prozent über dem Umsatz des Geschäftsjahres 2008.

Dank seiner breiten internationalen Aufstellung verzeichnete Sick im Geschäftsjahr 2010 in allen Industrieregionen weltweit jeweils zweistellige Wachstumsraten. Wachstumstreiber war wie im Vorjahr die Region Asien/Pazifik. Die Zuwachsraten in Europa und Nordamerika liegen mit 25,7 bzw. 25,9 Prozent nahezu gleichauf. Der Heimatmarkt von Sick, Deutschland, ist nach wie vor der größte Einzelmarkt und damit wichtigster Umsatzträger. Obwohl sich die deutsche Wirtschaft, gestützt von der boomenden Exportwirtschaft, besser und schneller als andere Industrienationen erholt habe, wirkten sich nach Unternehmensangaben die Wachstumseffekte jedoch noch etwas zeitversetzt, aber bereits sehr robust aus. Der Umsatz des Sick-Konzerns in Deutschland stieg gegenüber dem Vorjahr um 20,4 Prozent auf 181,7 Mio. Euro an. Das Wachstum des Sick-Konzerns spiegelt sich auch in der steigenden Mitarbeiterzahl wider: Zum 31. Dezember 2010 beschäftigte das Unternehmen 5193 Mitarbeiter – 274 mehr als zu Jahresbeginn. Auch in der Wirtschaftskrise kam es zu keinen Entlassungen. Im Geschäftsjahr 2010 investierte Sick 67,3 Mio. Euro (Vorjahr 64,6 Mio. Euro), also rund neun Prozent vom Umsatz, in Forschung und Entwicklung.

Die Aussichten für das Geschäftsjahr 2011 sind ebenfalls gut. Nach Unternehmensangaben lässt die Umsatzentwicklung in den ersten drei Monaten darauf schließen, dass das Unternehmen 2011 die avisierten 800 Mio. Euro Umsatz übertreffen wird. Nicht zu vernachlässigen seien jedoch große Unwägbarkeiten, wie zum Beispiel die Euro- und die Schuldenkrise sowie die Ereignisse in Japan und in der arabischen Welt.

Nicole Kothe-Wörner, Markt&Technik

Anzeige
  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Sick

Umsatzwachstum in turbulentem Marktumfeld

Dank Innovationen und Fokussierung auf strategische Industriemärkte konnte Sick im Geschäftsjahr 2025 den Umsatz moderat steigern. In einem turbulentem Marktumfeld konnte das Unternehmen seine Position behaupten und mit Sensorlösungen Marktanteile...

mehr...

Sick

LED-Lichtschranken in 4. Generation

Mit der 'W12 LED NextGen' schreibt Sick die Erfolgsgeschichte einer Lichtschranken-Produktfamilie fort. Die Geräte sind im robusten Zinkdruckguss-Gehäuse untergebracht und eignen sich laut Anbieter auch für komplexeste Detektionsaufgaben.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Althen

Vernetztes Condition Monitoring

Althen erweitert mit dem 'VDS130' das Portfolio im Bereich Vibrationssensorik. Das kompakte 4-Kanal-Vibrationsüberwachungsgerät wandelt Messdaten vom analogen IEPE-Beschleunigungsaufnehmer in digitale Condition-Monitoring-Daten und sendet diese per...

mehr...

Baumer

Alternative zur Schwinggabel

Eine zuverlässige Grenzstanderfassung ist entscheidend für sichere und effiziente Reinigungsprozesse. Welche Alternativen gibt es zu Schwinggabeln, die wegen ihrer Bauform und Technologie für manche Anwendungen nicht die ideale Wahl sind?

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren