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Robert Bosch

Inka Krischke,

Bosch Forschung erhält neue Führungsspitze

Die Geschäftsleitung des Zentralbereichs Forschung und Vorausentwicklung von Robert Bosch (Bosch Forschung) stellt sich zum 1. Januar 2025 neu auf: Die Leitung übernimmt dann Dr. Udo-Martin Gómez.

Der Bosch-Forschungscampus in Renningen © Robert Bosch

Dr. Udo-Martin Gómez löst Prof. Dr. Thomas Kropf ab, der nach sechs Jahren an der Spitze der Forschung sein aktives Arbeitsleben bei Bosch beendet und sich neuen Herausforderungen widmet. Dr. Michael Kessler, derzeit Senior Vice President für Digitales und KI, tritt in die Geschäftsleitung der Bosch Forschung ein und übernimmt zugleich die Leitung des Bosch-Standortes Renningen.

Dr. Udo-Martin Gómez, seit Januar 2024 Mitglied der Geschäftsleitung des Zentralbereichs Forschung und Vorausentwicklung bei Robert Bosch, übernimmt ab Januar 2025 den Vorsitz. © Robert Bosch

Dr. Gómez (56) ist seit Januar 2024 Mitglied der Geschäftsleitung des Zentralbereichs Forschung und Vorausentwicklung von Robert Bosch. In seiner neuen Rolle als Vorsitzender wird er die anwendungsorientierte Forschung stärken und die Verantwortung für die Forschungsstandorte in der Region Nordamerika übernehmen. Sein inhaltlicher Schwerpunkt wird insbesondere auf zukunftsweisenden Forschungsthemen wie Elektrifizierung, Nachhaltigkeit und Medizintechnik liegen. Ergänzt wird dies durch die Forschung an Produktionstechnologien, biochemischen und mikroelektronischen Systemen sowie Simulationsmethoden.

Der promovierte Physiker begann seine Karriere bei Bosch im Jahr 1999 in der Forschung im Bereich Mikrosystemtechnik. Nach verschiedenen Fach- und Führungspositionen, unter anderem als Chief Technical Officer für die Entwicklung von Sensoren, übernahm er 2022 die Leitung der Zentralabteilung Strategy, Organization and Business Development.

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Prof. Dr. Thomas Kropf, derzeit Vorsitzender der Geschäftsleitung des Zentralbereichs Forschung und Vorausentwicklung bei Robert Bosch, scheidet nach mehr als 25 Jahren bei Bosch und sechs Jahren als Forschungschef aus dem aktiven Arbeitsleben bei Bosch aus. © Robert Bosch

Prof. Dr. Thomas Kropf (63), der seit 2018 die Bosch Forschung leitet, beendet nach mehr als 25 Jahren sein aktives Arbeitsleben bei Bosch. Kropf hat in dieser Zeit Unternehmensangaben zufolge maßgeblich dazu beigetragen, die Forschung strategisch neu aufzustellen. Unter seiner Führung wurden Forschungsportfolios etabliert, die sich auf die Schwerpunkte Automatisierung, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Elektrifizierung, Nachhaltigkeit und Medizintechnik konzentrieren. Unter Kropfs Leitung wurde die KI-Kompetenz des Unternehmens, die seit 2017 im Bosch Center for Artificial Intelligence etabliert ist, weiter vorangetrieben. Dieser Kompetenzaufbau war ein wichtiger Baustein dafür, dass heute jedes Produkt bei Bosch künstliche Intelligenz enthält oder mit ihrer Hilfe entwickelt oder hergestellt wird. Neben dem Vorsitz der Geschäftsleitung der Bosch Forschung ist Kropf auch als Professor für Informatik an der Universität Tübingen tätig.

Dr. Michael Kessler (51) studierte und promovierte im Bereich Elektrotechnik und startete 2002 bei Bosch im Bereich Software-Entwicklung und -Applikation für Steuergeräte. Von 2013 bis 2017 war er für die Regionalgesellschaft Korea der Bosch-Steuergerätesparte zuständig. Zwischen 2017 und 2021 verantwortete er als Senior Vice President die Bereiche Elektro-Architekturen und Software Excellence sowie das ‚Software Service House‘ der Antriebsstrangsparte. Dr. Kessler arbeitet seit Dezember 2021 als Senior Vice President in der Bosch Konzernforschung. Zu seinen bisherigen Verantwortlichkeiten gehörte die Entwicklung innovativer Digital- und KI-Lösungen weltweit.

Dr. Michael Kessler, derzeit Senior Vice President für Digitales und Künstliche Intelligenz (KI), wird Mitglied der Geschäftsleitung der Bosch Forschung und Standortleiter Renningen. © Robert Bosch

Dr. Kessler wird sich in Zukunft als Mitglied der Geschäftsleitung der Bosch Forschung inhaltlich auf die Weiterentwicklung der Forschungsbereiche KI-Forschung, -Anwendung und -Industrialisierung, Software- und Kommunikationstechnologien sowie Automatisierung in Mobilität und Robotik konzentrieren. Zudem trägt er die Verantwortung für die Bosch Forschungsstandorte in der Region Asien-Pazifik und Indien sowie für den Forschungscampus Renningen

Über die Bosch Forschung

Der Zentralbereich Forschung und Vorausentwicklung von Robert Bosch (Bosch Forschung) ist die ‚Innovationsschmiede‘ von Bosch. Weltweit entwickeln rund 1800 Expertinnen und Experten der Bosch Forschung gemeinsam mit allen Bosch-Geschäftsbereichen die nächste und übernächste Generation von Bosch-Produkten und -Services. Darüber hinaus arbeitet die Bosch Forschung an neun Standorten in sechs Ländern zusammen mit Partnern aus der Wissenschaft an wichtigen technologischen Innovationen. Die Forschung gliedert sich dabei in die sechs Felder Automatisierung, Digitalisierung und Vernetzung, Künstliche Intelligenz, Elektrifizierung, Klimaschutz und Nachhaltigkeit sowie Healthcare.

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