Jumo
In Vier-Elektroden-Technik
Die wichtigste Messgröße im CIP-Reinigungsprozess ist die Leitfähigkeit. Hierfür hat Jumo die konduktiven Vier-Elektroden-Leitfähigkeitsmesszellen tecLine Lf-4P im Programm. Bei dieser Vier-Elektroden-Technik wird mit nur einer Messzelle ein Leitfähigkeitsmessbereich von einigen µS/cm bis zu mS/cm abgedeckt.
Die Leitfähigkeitsmesszellen besitzen zwei Elektrodenpaare: Am äußeren Elektrodenpaar legt der Messumformer einen Wechselstrom an. An den inneren Elektroden fällt, abhängig von der Leitfähigkeit des Messstoffes, eine Spannung an. Der angeschlossene Messumformer erfasst die Spannung und berechnet daraus – in Verbindung mit dem vorgegebenen Strom – den Wert der elektrolytischen Leitfähigkeit. Funktionsbedingt sind Speisung und Messung getrennt. Bei der Vier-Elektroden-Technik treten Polarisationseffekte in den Hintergrund und Zuleitungswiderstände werden prinzipbedingt weitgehend kompensiert. Auch durch Verschmutzungen oder Beläge verfälschte Mess-Ergebnisse verringern sich.
Die Messzelle besteht aus einem robusten PEEK-Kunststoffkörper, in den frontseitig Elektroden aus Edelstahl 1.4435 (316L) eingelassen sind. Als Prozessdichtung ist standardmäßig ein O-Ring aus EPDM vorgesehen. Alle Materialien sind physiologisch unbedenklich und FDA-konform. Die medienberührenden Oberflächen weisen eine Rauigkeit von ≤0,8 µm auf. Der in die Messzelle integrierte Pt1000-Temperatursensor liefert zusätzlich Informationen zur Prozesstemperatur.










