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Artikel und Hintergründe zum Thema

embedded world Conference 2015

Caspar Grote,

Das Internet der Dinge im Fokus

Um die Vision des 'Internet der Dinge' Realität werden zu lassen, müssen Entwickler diverse Techniken in zahlreichen Facetten beherrschen. Auf der embedded world Conference 2015 gibt es das hierfür nötige Know-how.

© Nürnberg Messe

Mitunter wird das Internet der Dinge auf die 'Machine-to-Machine-Communication' (M2M) reduziert – doch damit wird man der Größe der bevorstehenden Aufgabe nicht gerecht, ein in der Menschheitsgeschichte nie dagewesenes intelligentes Netzwerk zu entwickeln, aufzubauen und zu betreiben.

Auch eine Großveranstaltung wie die embedded world Conference kann in der verfügbaren Zeit nicht alle Aspekte dieses gigantischen Projektes bis ins letzte Detail aufzeigen. Aber in der Vorbereitung der Konferenz haben Experten die wesentlichen Kernfragen der IoT (Internet of Things)-Entwicklung herauskristallisiert. Und diese werden intensiv vorgestellt, diskutiert und letztlich mit Lösungsvorschlägen untersetzt den Teilnehmern präsentiert. Im klugen Miteinander entstehen neue Ideen und neue Standards, die den zukünftigen Weg des IoT bestimmen werden.

Auf der embedded world Conference in Nürnberg diskutieren die Teilnehmer neue Trends und gestalten die Zukunft des IoT mit. Auf den folgenden Seiten zeigen wir die Informationsangebote die einzelnen Classes und Sessions rund um das Internet der Dinge im Detail.

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Internet of Things – Security I

Session 01, "Internet of Things – Security I", Dienstag, 24. Februar 2015, 09:30-17:30
Session 09 "Internet of Things – Security II", Mittwoch, 25. Februar 2015, 09:30-17:30
Session 18, "Internet of Things – Security III", Donnerstag, 26. Februar 2015, 09:30-16:30

Was Experten lange befürchtet hatten, hat Edward Snowden offengelegt: den massiven und permanenten Angriff auf die Nervenadern unserer vernetzten Welt. Projiziert auf das zukünftige IoT verheißt dies nichts Gutes. Deshalb ist der Schutz der Embedded Systeme selbst sowie ihrer Datenwege eines der Topthemen der embedded world Conference – mit Sessions an allen drei Tagen.

Besondere Beachtung verdient in diesem Zusammenhang die Session "Internet of Things – Security II" am zweiten Konferenztag. Hier wird Dr. Mathias Wagner in seiner Session-Keynote über Bedrohungen im Bereich der Hardwarekomponenten sprechen. Er ist Chief Security Technologist bei NXP und unterstreicht, dass Sicherheitslösungen weit in die Zukunft blicken und wirken müssen. Am Nachmittag referieren Experten von riscure, einem der führenden europäischen Unternehmen im Bereich Hardwareschutz. Hoch interessant werden die Ausführungen zu Seitenkanaleffekten sein. Selbst erfahrene Entwickler sind oft verblüfft, wie viele Informationen bis hin zum Ausspähen von Passworten und Verschlüsselungsalgorithmen man durch Seiteneffekte sammeln kann.

Der Sicherheit der Datenwege im IoT sind die beiden Sessions "Internet of Things – Security I" sowie "Internet of Things – Security III" gewidmet, die damit den Softwareaspekt sicherer Systeme stärker in den Fokus stellen. Bereits beim Systementwurf können Entwickler folgenreiche Fehler machen, die ein vor Angriffen sicheres System später nahezu unmöglich machen. Erfahrene Software-Entwickler namhafter Unternehmen weisen auf diese Fallen hin und zeigen, wie sichere Systeme von Grund auf gestaltet sein müssen, damit sie auch zukünftigen Anforderungen gewappnet sind.

Internet of Things – Secure Communication

Class 04 "Secure Embedded Communication", Dienstag, 24. Februar 2015, 09:30-18:00

Wer ganz intensiven Know-how-Transfer wünscht, der ist in der Class "Secure Embedded Communication" am 24. Februar 2015 richtig aufgehoben. Experten stellen den ganzen Tag über Lösungen für zahlreiche sicherheitsrelevante Fragestellungen vor.

Den Anfang macht Dr. Oswald von der Ruhr Universität Bochum, einer weit über die Grenzen Deutschlands hinaus anerkannten Einrichtung für Fragen der Datensicherheit. Er zeigt zahlreiche Angriffsmöglichkeiten auf Embedded Systeme auf und unterbreitet Vorschläge für deren Schutz. Weitere Referenten sprechen etwa über Penetrationstests, den Schutz von Daten in rekonfigurierbarer Hardware sowie über eine Infrastruktur zur sicheren M2M-Kommunikation.

Internet of Things – Funktionale Sicherheit

Session 14 "Internet of Things – Functional Safety", Mittwoch, 25. Februar 2015, 09:30-17:30

Stillschweigend wird vorausgesetzt, dass Embedded Systeme immer, überall und unter allen Gegebenheiten funktionieren. Doch allein die missmutigen Gesichter von Mobiltelefonnutzern im Funkloch sprechen Bände. Meist denkt man beim IoT an kleine Handheldgeräte und deren Verknüpfung, doch das ist zu kurz gesprungen. Im IoT werden Systeme mit enormer Energieverfügbarkeit miteinander vernetzt sein, Kraftfahrzeuge, Kraftwerke und vieles mehr.

Nicht allein deshalb müssen die Embedded Systeme funktional sicher sein. Die Session "IoT – Functional Safety" bietet Gelegenheit, sich intensiv mit dieser Thematik vertraut zu machen. Mit Dr. Olaf Winne (Lamtec) konnte ein Referent gewonnen werden, der auf dem Gebiet der Funktionalen Sicherheit promoviert hat, speziell über die Anwendung und praktische Umsetzung von Normen in diesem Bereich. Mit seinem umfassenden Wissen zu Mikrocontroller-Anwendungen ist er der ideale Eröffnungsredner dieser Session.

Weitere namhafte Unternehmen haben Referenten entsandt, so auch das VDE Prüfinstitut, Siemens und IBM, um nur einige zu nennen.

Internet of Things – M2M und "Short Range Wireless"

Session 10 "Internet of Things – Short Range Wireless", Mittwoch, 25. Februar 2015, 09:30-17:30
Session 24 "Internet of Things – M2M", Donnerstag, 26. Februar 2015, 09:30-16:30

Zwar erfolgt die Kommunikation der einzelnen Embedded Systeme innerhalb des Internet der Dinge bei weitem nicht nur drahtlos, dennoch ist die Funkkommunikation aufgrund des, für den Endanwender, oft unkomplizierten Verbindungsaufbaus sehr beliebt.

So verwundert es nicht, dass auch die embedded world Conference dem Thema "Short Range Wireless Communication" eine separate Session spendiert. Hier werden, immer mit Blick auf anwenderbezogene Lösungen, Nahfeld-Kommunikationsmethoden diskutiert. Ob NFC oder RFID oder gar Netzwerktopologien, immer kommen Erfahrungen und Lösungsvorschläge auf den Tisch.

Am dritten Konferenztag geht es in der M2M-Session vorrangig um die Gestaltung von Netzwerken für eine effiziente Kommunikation unter den IoT-Teilnehmern. Netzwerkarchitekturfragen stehen ebenso zur Debatte wie die LTE-Technik in M2M-Anwendungen. In dieser Session legt die Deutsche Telekom ebenso ihre Sicht der Dinge dar wie zum Beispiel Silicon Labs, das Unternehmen, das einen der Keynotesprecher der 2015er Veranstaltung stellen wird.

Internet of Things – Application Profiles

Session 8 "Internet of Things – Application Profiles I", Dienstag, 24. Februar 2015, 09:30-17:30
Session 19 "Internet of Things – Application Profiles II", Donnerstag, 26. Februar 2015, 09:30-14:30

So vielgestaltig wie die Ideen rund um das Internet der Dinge sind auch die Lösungen. Exemplarisch werden in den Sessions zu "Application Profiles" Best-practice-Beispiele vorgestellt.

Nach dem Besuch dieser Sessions können die Teilnehmer Anforderungen an eigene Ideen besser einschätzen und erkennen, welche Stolpersteine auf dem Weg einer erfolgreichen Produktentwicklung zu umgehen sind und wie letztendlich der Weg zu einem eigenen IoT-Produkt beschritten werden kann. Am ersten Tag stehen Verbindungen zwischen den einzelnen Elementen des IoT und die verwendbaren Protokolle im Mittelpunkt. Am dritten Konferenztag geht es dann um Entwicklungsmethoden für IoT-Lösungen.

Wer könnte besser Hintergründe und Methoden für eine erfolgreiche IoT-Lösung aufzeigen, als erfahrene Hard- und Software-Entwickler der Embedded-Systems-Community.

Informieren Sie sich jetzt über das umfangreiche Programm mit 25 Sessions und 15 Classes.

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