IHK und Robokind-Stiftung

Zugang zu Bildung in Robotik und KI vereinfachen

Robotik und Künstliche Intelligenz werden in naher Zukunft einen elementaren Platz in Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft einnehmen. Die IHK und die gemeinnützige Stiftung Robokind („Robotics for Mankind“) wollen daher einen Zugang zur Bildung in Robotik und KI schaffen.

© Robokind-Stiftung

In nur fünf Tagen können sich technisch Interessierte und Ausbildungsgruppen, von Studenten und Auszubildenden über Facharbeiter und Meister, jetzt zu zertifizierten Anwendern für kollaborative Robotik ausbilden lassen.

»Roboter und Künstliche Intelligenz werden unsere Welt grundlegend verändern wie nur wenige Technologien vor ihnen«, sagt Sami Haddadin, Gründer der Robokind-Stiftung, und formuliert damit einen Trend, der nicht mehr nur große Industrien beschäftigt. Auch Mittelständler und Kleinunternehmer denken Automatisierung neu, um die Potenziale, die damit einhergehen, für sich zu nutzen und weiterhin konkurrenzfähig zu sein.

Das Wissen über die Interaktion zwischen Mensch und Roboter sowie über die zugrundeliegende Technik wird dadurch laut Robokind zur Schlüsselkompetenz für die Betriebe. Der Zugang zu diesem Know-how sei allerdings noch nicht in der breiten Bildungsstruktur angekommen und werde folglich nur Wenigen ermöglicht. Durch den zertifizierten Roboter-Lehrgang zum Anwender kollaborativer Robotik, initiiert durch IHK und Robokind, soll diese Lücke nun geschlossen werden. Unternehmen aller Größen, die ihre Produktion automatisieren wollen, bekommen so die Chance, die eigenen Mitarbeiter in ihrer persönlichen Weiterentwicklung zu unterstützen und nebenbei einen Fähigkeiten- und Wissens-Pool aufzubauen, der sie auf dem Weg hin zur Industrie 4.0 unterstützt.

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Nähere Informationen zum Kurs

Als Anschauungsobjekte für den Kurs dienen die Roboter von Franka Emika.

© Robokind-Stiftung

Die modular aufgebaute Fortbildung vermittelt grundlegende Kenntnisse über Robotik, Installation und Integration in Prozesse sowie Risikobeurteilung und Prozessanwendungen. Die Interaktion zwischen Mensch und Maschine steht dabei im Vordergrund.

In Theorie- und Praxisphasen werden die Fertigkeiten der Teilnehmer, wie Flexibilität, Wahrnehmungsvermögen und Intelligenz, mit den positiven Eigenschaften der neuesten Robotertechnik verknüpft. Diese zeichnet sich besonders durch einen Tastsinn, ein Reflexsystem und die Fähigkeit aus zu lernen – mit und von Menschen. Solche humanen Eigenschaften lassen den Roboter nicht nur sicher gegenüber seinen menschlichen Arbeitskollegen agieren, sie erleichtern ihnen auch den Zugang zu neuartiger Robotik.

Vor diesem Hintergrund haben sich IHK und Robokind einen Partner gesucht, der genau diese Schlüsseltechnologie bereitstellt: Franka Emika. Der Industrieroboterarm des Münchner Roboterherstellers ist durch seine Fähigkeiten auf die Zusammenarbeit mit Menschen ausgelegt und so gestaltet, dass besonders die Interaktion mit der Technik so intuitiv wie möglich und dadurch für jedermann zugänglich ist.

Weitere Informationen zum Kurs finden Sie hier.

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