ABB
Portfolio an kollaborativen Robotern erweitert
ABB erweitert das Portfolio an kollaborativen Robotern (Cobots) um die Cobot-Familien ‚GoFa‘ und ‚Swifti‘, die höhere Traglasten und Geschwindigkeiten bieten.
Die neuen Cobot-Familien GoFa und Swifti ergänzen das bisherige Cobot-Angebot von ABB, bestehend aus dem Zweiarm-Roboter YuMi und der einarmigen YuMi-Variante.
© ABBDie beiden neuen Familien ergänzen das bisherige Angebot an ABBs Zweiarm-Roboter YuMi und der einarmigen YuMi-Variante. Die stärkeren, agileren und vielseitigeren Cobots sollen die Expansion des Unternehmens in Segmente wie Elektronik, Gesundheitswesen, Konsumgüter, Logistik sowie die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie beschleunigen.
GoFa und Swifti lassen sich intuitiv bedienen und sind innerhalb kurzer Zeit nach der Installation einsatzbereit, ohne dass ein spezielles Training erforderlich ist. Dadurch haben Branchen mit geringem Automatisierungsgrad die Möglichkeit, umfassend von Automatisierung zu profitieren.
»Unsere neuen Cobots sind einfach zu bedienen und zu konfigurieren. Mit unserem globalen Netzwerk aus Service-Experten ermöglichen wir Unternehmen jeder Größe und jeder Branche, weit über die Fertigungsindustrie hinaus, den reibungslosen Einstieg in die Robotik«, sagt Sami Atiya, Leiter des ABB Geschäftsbereichs Robotik & Fertigungsautomation.
Mit der Erweiterung ihres Cobot-Portfolios will ABB nicht nur bestehende, sondern auch neue Anwender von Robotik dabei unterstützen, Automatisierung zu beschleunigen.
GoFa und Swifti sind dafür konzipiert, Unternehmen bei der Automatisierung von Prozessen zu unterstützen und Mitarbeitende bei Aufgaben wie Materialhandhabung, Maschinenbedienung, Montage und Verpackung zu helfen. Die vielseitigen Cobots der neuen Generation sind für den Einsatz in der Fertigung, in medizinischen Laboren, in Logistikzentren und Lagerhäusern ebenso geeignet wie für den Einsatz in Werkstätten und kleinen Produktionsbetrieben.
Die beiden neuen Cobots im Detail
Der einfach zu bedienende, kollaborative ABB-Roboter GoFa CRB 15000 verfügt über intelligente Sensoren in allen Gelenken und ermöglicht so eine enge Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter.
© ABBDer einfach zu bedienende, kollaborative Roboter GoFa CRB 15000 besitzt eine Traglast von bis zu 5 kg. Mit einer Reichweite von 950 mm sowie einer Geschwindigkeit von bis zu 2,2 m/s stellt GoFa eine effektive Lösung für eine Vielzahl von Anwendungen dar, die von der Materialhandhabung und Maschinenbedienung über die Teilemontage, Verpackung und Inspektion bis hin zur Laborautomatisierung reichen. Intelligente Momenten- und Positionssensoren in allen sechs Gelenken beugen der Gefahr von Verletzungen vor, indem sie versehentliche Berührungen zwischen Mensch und Roboterarm erkennen und den Cobot binnen Millisekunden zum Stillstand bringen.
GoFa lässt sich mittels intuitiver Lead-Through-Programmierung und mithilfe der Software Wizard Easy Programming von ABB programmieren. Wizard Easy Programming basiert auf einfachen grafischen Blöcken und ermöglicht auch Nicht-Spezialisten die Automatisierung ihrer Anwendungen. Die Blöcke repräsentieren bestimmte Aktionen wie das Anfahren einer Position, das Aufnehmen eines Objekts und das Wiederholen von Bewegungen. Auf diese Weise kann schnell und intuitiv eine Reihe von einfachen Prozessen erstellt werden, die der Roboter ausführen soll.
Swifti CRB 1100 basiert auf dem Industrieroboter IRB 1100, der sich durch die höchste Geschwindigkeit und Genauigkeit seiner Klasse auszeichnet. Swifti ist einfach zu bedienen und verbindet eine Traglast von 4 kg und eine Reichweite von bis zu 580 mm mit den Vorteilen eines sicheren, kollaborativen Betriebs und einfacher Bedienung. Seine maximale TCP-Geschwindigkeit (Tool Center Point) beträgt über 5 m/s. Dies entspricht mehr als dem Fünffachen anderer Cobots in seiner Klasse und ist mit Standard-Industrierobotern vergleichbar.
Swifti von ABB ist ein schneller und präziser kollaborativer Industrieroboter mit einer Geschwindigkeit von 5 m/s und einer Traglast von 4 kg.
© ABBGleichzeitig ist Swifti für die sporadische Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter ausgelegt. Das heißt, er kann sich mit hoher Geschwindigkeit bewegen, um eine maximale Produktivität sicherzustellen, ohne dass die Sicherheit beeinträchtigt wird, wenn sich ein Mensch dem Roboter nähert.
Swifti eignet sich für Aufgaben wie das Montieren oder Polieren, bei denen ein Mensch anwesend sein muss, um den Vorgang zu überwachen oder Teile neu zu positionieren. Für solche Anwendungen waren in der Vergangenheit umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen wie Zäune oder Umhausungen erforderlich, um Berührungen mit den sich schnell bewegen-den Robotern zu verhindern. Dies wirkte sich nicht nur auf die Kosten und die Größe der Installation, sondern auch auf die Geschwindigkeit und Produktivität der Produktionslinie aus, da die Roboter jedes Mal angehalten werden mussten, damit ein Mensch den Arbeitsbereich betreten konnte.
Integrierte Sicherheits-Laserscanner und die Sicherheitssoftware SafeMove von ABB sorgen bei Swifti dafür, dass es zu keiner Berührung zwischen einem sich bewegenden Roboter und einem Menschen kommt, wodurch Verletzungen verhindert werden. Beide Technologien zusammen ermöglichen eine sichere Mensch-Roboter-Kollaboration, ohne die Notwendigkeit von physischen Barrieren. Sie stellen sicher, dass sich keine Person im Arbeitsbereich des Roboters befindet, während er sich bewegt.
Wird eine Person in Swiftis Arbeitsbereich erkannt, werden seine Bewegungen automatisch verlangsamt oder vollständig angehalten, damit sich der Bediener dem Roboter sicher nähern kann. Entfernt sich der Bediener wieder, setzt der Cobot seine Bewegung fort und kehrt zu seiner vollen Geschwindigkeit und Produktionsleistung zurück, sobald der Arbeitsbereich frei ist. Als zusätzliche Sicherung verfügt Swifti über eine Statusleuchte, die den Betriebszustand des Roboters anzeigt, während sich eine Person im Arbeitsbereich befindet.
»Mit seiner Geschwindigkeits- und Abstandsüberwachung ermöglicht SWIFTI eine sichere Zusammenarbeit bei höheren Geschwindigkeiten und schließt damit die Lücke zwischen kollaborativen und Standard-Industrierobotern«, sagt Andie Zhang, Global Product Manager Collaborative Robotics bei ABB.















