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Artikel und Hintergründe zum Thema

Siemens

Inka Krischke,

Neuer Forschungsverbund der Automation

Einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag will Siemens in den nächsten drei Jahren in einen neuen Forschungsverbund investieren: Zusammen mit Universitäten und Instituten geht das Unternehmen die Zukunftsfelder 'Automatisierung und Digitalisierung' an.

© Siemens

Gemeinsam für "Automatisierung und Digitalisierung": Prof. Bernd Huber, LMU München; Dr. Wolfgang Heuring, Siemens; Prof. Dr. Claudia Eckert, AISEC; Prof. Wolfgang A. Herrmann, TU München; Dr. Walter Olthoff, DFKI; Klaus Helmrich, Siemens (v.l.n.r.).

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Beteiligt am Campus 'Automatisierung und Digitalisierung' sind die Technische Universität München (TUM), die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DKFI) und das Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC). Innerhalb des Verbundes arbeiten die Forscher künftig gemeinsam an Software und Technologien für die Automatisierung und Digitalisierung der Industrie sowie an den Themen 'Internet der Dinge', 'Cloud-Lösungen', 'IT Sicherheit' und 'Smart Data'. Gleichzeitig richtet Siemens im Rahmen der neuen Konzernstrategie seine Forschungsaktivitäten entlang der Innovationsfelder 'Automatisierung und Digitalisierung' sowie 'Elektrifizierung' neu aus.

"In der Automatisierung und Digitalisierung liegen enorme Chancen für eine Vielzahl von Branchen, von autonomen Maschinen bis zur intelligenten Auswertung großer Datenmengen. Unser Ziel ist es, diese Chancen zu ergreifen und in Wettbewerbsvorteile für die deutsche Industrie zu verwandeln", sagte Klaus Helmrich, Technik- und Personalvorstand der Siemens AG.

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Klaus Helmrich, Technik- und Personalvorstand bei Siemens: "Mit dem heute geschlossenen Abkommen will Siemens die deutsche Spitzenforschung auf wettbewerbsentscheidenden Feldern strategisch fördern."

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Zu den in einem ersten Schritt geplanten Forschungsthemen gehören beispielsweise autonome Roboter, die eng mit Menschen interagieren können – etwa in künftigen, hochflexiblen Fabriken. Fertigungsprozesse und Roboter sollen durch 'digitale Zwillinge' modelliert und simuliert werden, und es gilt, eine einheitliche Sprache für die Kommunikation von Maschinen untereinander zu finden. Weiterhin ist geplant, Algorithmen zur Smart-Data-Analyse großer Datenmengen zu erforschen, wie sie unter anderem für intelligente Energienetze, die Industrieautomatisierung, Smart Cities oder zukünftige Gesundheitssysteme einsetzbar sind. Auch sich selbst-verwaltende ('self-managed') Cloud-Dienste - das heißt selbst-konfigurierende, selbst-optimierende, selbst-heilende und selbst-schützende Cloud-Dienste - stehen im Fokus des Interesses – und nicht zuletzt die IT-Sicherheit.

Die Forschungsergebnisse des Campus 'Automatisierung und Digitalisierung', der seinen Schwerpunkt in München haben wird, sollen in weiteren Schritten bis zur Marktreife gebracht werden. Bei seinen öffentlichen internationalen Projekten ist der Forschungsverbund offen für weltweite Partner, was ihn sowohl für Unternehmen wie für Universitäten und Institute attraktiv macht. Gleichzeitig sind umfangreiche Doktoranden- und Post-Doc-Programme geplant, in denen bis zu 100 Doktoranden gemeinsam ausgebildet werden sollen.

 

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