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Artikel und Hintergründe zum Thema

Bionik von Festo

Davina Spohn,

Künstliche Ameisen mit "verteilter" Intelligenz

Die filigrane Anatomie der Ameise haben sich Ingenieure von Festo in ihrer neuesten Entwicklung zum Vorbild gemacht: Die 'BionicAnts' zeigen mittels komplexer Regelalgorithmen das kooperative Verhalten ihrer natürlichen Artgenossen.

© Festo

Mit den 'BionicAnts' - den künstlichen Ameisen - will Festo auf abstrahierte Art das kooperative Verhalten zeigen, das auch für die Fabrik von morgen gilt. Künftige Produktionssysteme basieren auf intelligenten Komponenten, die sich flexibel auf verschiedene Produktionsszenarien einstellen und so Aufträge der übergeordneten Steuerungseben übernehmen. Die 'BionicAnts' demonstrieren, wie einzelne Einheiten eigenständig auf unterschiedliche Situationen reagieren - siehe Bilderstrecke.

Mit zwei Akkus im "Ameisenleib" können die künstlichen Ameisen vierzig Minuten lang arbeiten, bevor sie mit den Fühlern den Kontakt zur Ladestation aufnehmen müssen. Allen ihren Aktionen liegt ein Regelwerk zu Grunde, das vorab von den Ingenieuren über eine mathematischen Modellbildung und Simulation erarbeitet wurde und auf jeder Ameise hinterlegt ist. Die Regelungsstrategie basoert auf einem Multiagentensystem, bei dem die Teilnehmer nicht hierarchisch geordnet sind. Durch diese "verteilte Intelligenz" beteiligen sich alle 'BionicAnts' sozusagen gemeinsam am Lösungsprozess.

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Bei der Fertigung der 'BionicAnts' wurden erstmals lasergesinterte Bauteile im 3D-MID-Verfahren mit sichtbaren Leiterstrukturen veredelt. Die elektrischen Schaltungen sind direkt auf der Oberfläche der Bauteile angebraucht.

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