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Artikel und Hintergründe zum Thema

Automatica 2016

Lukas Dehling,

IT trifft Industrie

Vom 21. bis 24. Juni trifft sich die Automatisierungsbranche zur Automatica in München. Erstmals mit dabei: Die begleitende Fachmesse 'IT2Industry', die ihren Fokus auf die Verschmelzung von IT und Industrie legt.

© Automatica

Die Automatica kann für dieses Jahr einen Anmelderekord verkünden: In sechs Messehallen auf 66.000 m² präsentieren rund 825 Firmen (2014: 731) ihre Lösungen für die Optimierung von Produktionsprozessen. Dabei im Fokus stehen Technologien und Exponate aus den Bereichen Robotik, Industrielle Bildverarbeitung, Integrated Assembly Solutions und Professionelle Servicerobotik. Letzterem wird mit dem ‚Service Robotics Demonstration Park and Show‘‚ eine eigene Sonderfläche in Halle B4 gewidmet. Auf der Demo-Area können Messebesucher Serviceroboter live erleben. Zudem finden zu jeder vollen Stunde moderierte Shows statt, um ausgewählte Exponate der Servicerobotik vorzustellen.

Fachmesse ‚IT2Industry‘

Erstmalig bindet die Automatica in diesem Jahr in Halle B4 das Messekonzept ‚IT2Industry‘ ein – das bereits auf der electronica 2014 und bei der productronica 2015 in Erscheinung trat. Hierbei handelt es sich um eine Fachmesse mit dem Kon­ferenzprogramm ‚Open Conference‘, die Themen rund um intelligente, ­digital vernetzte Arbeitswelten ab­bilden. Die Veranstalter sehen die ­Ausstellung als Vermittler zwischen IT-Branche und Industrie: „Hier treffen Industrie-4.0-Lösungen auf Anwender aus Branchen wie Automotive, Elektroindustrie sowie der metallverarbeitenden Industrie. Die ‚IT2Industry‘ verdeutlicht, um was es beim Thema Industrie 4.0 geht: „das Zu­sammenwachsen von IT und Industrie“, erklärt ‚IT2Industry ‘-Projektleiter Manfred Salat. Insgesamt präsentieren sich über 40 Unternehmen auf der Fachmesse.

In der begleitenden Open Conference sollen Besucher durch Redebeiträge erfahren, welche Lösungen und praktischen Beispiele Unternehmen im Zusammenhang mit dem industriellen Internet der Dinge und Industrie 4.0 bereits entwickelt haben. Welche möglichen Herausforderungen auf Sicherheitsstrukturen zukommen, zeigt etwa Sascha Herzog, Geschäftsführer von Nside Attack Logic, anhand eines Live-Hack zur Eröffnung der Open Conference am ersten Messetag um 11.15 Uhr in Halle B4. Darin simuliert Herzog den Angriff auf einen Prozessroboter der Halbleiterindustrie aus dem Internet: Vom Münchner Messegelände aus soll ein Roboter von Fraunhofer IWU in Augsburg manipuliert werden.

Einen technologischen Einblick in ausgewählte Automatica-Highlights gibt der Artikel “’Smarte’ Roboter auf dem Vormarsch”.

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