Forschungsprojekt 'EuRoC'
Innovative Robotik-Lösungen für die Industrie
Beim aktuell laufenden Forschungsprojekt 'European Robotics Challenge' (EuRoC) stehen nun sechs Sieger-Teams mit ihren Ideen für Robotik-Anwendungen fest. Jetzt steht die finale Entwicklungsetappe an. Computer&AUTOMATION stellt die innovativen Robotik-Lösungen vor.
Kooperierende sichere und rekonfigurierbare Roboter für das Be- und Entladen von Paletten in CNC-Fräsmaschinen: Beim Projekt des Finalisten-Teams 'Piros' kann der Bediener dem Roboter zur Laufzeit Aufgaben zuweisen, während er verschiedene Maschinenwerkzeuge überwacht. Endanwender von bearbeitenden oder montierenden Anlagen profitieren davon, dass Bediener mehr Zeit für wertschöpfende und weniger ermüdende Tätigkeiten haben und dass sich die Ergonomie verbessert.
© EuRoC-Projekt, Team PirosZiel des als Wettbewerb konzipierten Forschungsprojektes ‚EuRoC‘ ist es, die europäische Robotik-Industrie mit innovativen Technologien für Produkte und Dienstleistungen zu unterstützen. Hierfür arbeiten seit 2014 Forscher, Technologielieferanten, Systemintegratoren und Anwendungsexperten aus ganz Europa in Teams zusammen. Sie entwickeln Robotik-Anwendungen für die Abläufe in den drei Disziplinen Produktion, Logistik und Inspektion. Aus ursprünglich 103 Forschungsteams hatten sich hierzu vor drei Jahren 15 Teams – fünf pro Diszplin – mit ihrer Lösung qualifiziert. In sogenannten ‚Realistic Labs‘ arbeiteten diese mit Unterstützung des Fraunhofer IPA, des DLR und der ETH Zürich an der Simulation ihrer Robotiklösung. Aus den 15 Teams hat eine internationale Jury aus Robotikexperten nun pro Disziplin zwei Sieger gekürt. Sie gehen jetzt mit ihrer Anwendung in die Pilotphase:
Die entwickelten Lösungen reichen von Anwendungen mit mehreren Robotern, in denen verschiedene Roboterarme für die Aufgabenausführung kooperieren, über mobile Manipulatoren, die in Fabriken navigieren, Objekte greifen und montieren, bis hin zu Drohnen. Diese führen Inspektionsaufgaben aus und können verloren gegangene Werkzeuge finden.
Die EU fördert das Projekt mit über 5 Mio. Euro.










