Kuka Roboter

Davina Spohn,

Grundstein für neue Produktionsstätte in China gelegt

Kuka Roboter verstärkt seine Präsenz im asiatischen Raum: Im chinesischen Wirtschaftszentrum Shanghai hat der deutsche Anbieter von Robotern und automatisierten Produktionsanlagen den Grundstein für eine weitere Produktionsstätte gelegt.

Das neue Werk von Kuka im chinesischen Wirtschaftsraum Shanghai soll ab kommendem Jahr roboterbasierte Produktionslösungen für die stark wachsenden Märkte in China und Asien produzieren.

© Kuka

In dem neuen, knapp 20 000 m2 großen Werk will der Roboterhersteller aus Augsburg Robotik-Lösungen für die Automobilindustrie und für die General Industry produzieren. Das Werk soll im Verlauf des kommenden Jahres seinen Betrieb aufnehmen. Rund 350 Mitarbeiter kümmern sich dann auf dem neu geschaffenen Standort um Produktion, Vermarktung und Verkauf von Kuka-Robotern in Asien.

Bereits seit zwölf Jahren entwickelt Kuka im asiatischen Raum roboterbasierte Produktionslösungen. Die chinesische Niederlassung zählt zu den größten des deutschen Roboterherstellers. Neben dem Hauptsitz in Shanghai hat Kuka vier Niederlassungen mit Vertriebs- und Serviceeinheiten installiert. Zu dieser Fokussierung auf den asiatischen Raum erklärt der Vorstandsvorsitzende Dr. Till Reuter: "Kuka ist dort, wo seine Kunden sind. Mit unserem neuen Werk in Shanghai werden wir für unsere stark wachsenden Märkte in China und Asien produzieren". Kuka baue damit seine sehr gute Marktposition in Asien strategisch aus und profitiere vom Megatrend nach Automationslösungen in Schwellenländern, so Dr. Reuter.

Die Produktion im neuen Kuka-Werk wird den deutschen Standards entsprechen. Bereits im kommenden Jahr will Kuka mit der Fertigung der 'KR Quantec'-Roboterserie und der universellen Steuerungseinheit 'KR C4' beginnen. Im ersten Jahr erwartet der Roboterhersteller eine zusätzliche Montagekapazität von 3.000 Robotern und Steuerungen. Bis 2015 soll diese auf 5.000 Einheiten steigen.

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