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Artikel und Hintergründe zum Thema

Robotik-Auszeichnung

Davina Spohn,

Gecko-Greifer gewinnt 'Robotics Award 2019'

Der erste Platz des ‚Robotics Award 2019‘ geht an das Unternehmen OnRobot aus Odense, Dänemark. Es hatte sich mit einer neuartigen Greiftechnologie für Leichtbauroboter beworben. Computer&AUTOMATION führt die drei Finalisten des Robotik-Preises auf.

Enrico Krog Iversen (links) und Björn Milsch (rechts) des Unternehmens OnRobot nahmen den mit 10.000 Euro dotierten 'Robotics Award 2019' entgegen. Sie bekommen den Preis für ...

© Deutsche Messe

Mit dem ‘Robotics Award’ zeichnet die Deutsche Messe, Veranstalterin der Hannover Messe, alljährlich Produkte, Projekte und technologische Innovationen aus, die einen Beitrag zu robotergestützten Lösungen im Bereich industrielle Automatisierung / mobile Roboter oder autonome Systeme leisten. Die Bedingung für die Teilnahme ist, dass die Einreichung erstmals beim ‘Robotics Award’ der Öffentlichkeit präsentiert wird oder es sich um eine signifikante Weiterentwicklung handelt. Zudem achtet die Jury darauf, dass die Lösung mindestens marktreif, besser noch industriell erprobt ist und als besonders fortschrittlich gilt. 

… die Entwicklung einer neuartigen Greitechnologie – dem ‘Gecko-Gripper’.

© Markt & Technik - A. Knoll

Platz 2 beim ‘Robotics Award 2019’: Der Ladeassistent für Elektroautos – entstanden aus einem gemeinsamen Projekt der Unternehmen FORWARDttc und Kuka. 

© FORWARDttc, Kuka

Die mit dem 'Robotics Award 2019' prämierte Greiftechnologie mit Namen ‚Gecko Gripper‘ nutzt eine Hafttechnik, die aus der Natur stammt: vom Gecko. Durch Millionen kleiner Härchen entwickelt sich beim Kontakt mit einem Objekt sogenannte Van-der-Waals-Kräfte, aus denen wiederum eine Adhäsions- und Scherhaftung entsteht. Der Effekt: Der Greifer hält Objekte, ohne dass ein weiterer Kraft- und Energieaufwand notwendig ist. Lösen lässt sich der Greifvorgang durch leichtes Kippen der Halteflächen.

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Platz 3 beim ‘Robotics Award 2019’: Der Feldroboter ‘ETAROB’ des ‘MASKOR’-Teams der Fachhochschule Aachen.

© Fachhochschule Aachen, Arnd Gottschalk

Auf dem zweiten Platz beim ‚Robotics Award 2019‘ landete ein gemeinsames Projekt der Unternehmen FORWARDttc und Kuka. Dabei handelt es sich um einen kostengünstigen Ladeassistenten für Elektroautos im privaten und gewerblichen Einsatz. Der vollautomatische Ladevorgang lässt sich per Fernbedienung oder App steuern und kommt dank seiner Kompatibilität mit verschiedenen Ladeleistungen und Ladesystemen für alle Elektrofahrzeuge im Pkw-Bereich infrage. Übertragbar ist der Ladeprozess auch auf neue Treibstoffe wie etwa Wasserstoff.

Platz drei ging in diesem Jahr an ‘MASKOR’: Das ‚Institut für Mobile Autonome Systeme und Kognitive Robotik‘ der Fachhochschule Aachen war mit dem autonomen Feldroboter ‚ETAROB‘ angetreten. Dieser ist spezialisiert auf wirtschaftliche Unkrautregulierung in verschiedenen Gemüsekulturen. Im Gegensatz zu anderen Lösungen am Markt kann der Roboter frei in einer unstrukturierten Umgebung navigieren, Hindernissen ausweichen und Unkraut mitsamt den Wurzeln aus dem Boden holen.

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