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Artikel und Hintergründe zum Thema

Fruitcore Robotics

Andrea Gillhuber | Andrea Gillhuber,

Finanzierungsrunde mit 17 Mio. Euro

Das Startup Fruitcore Robotics hat in einer Series-A-Finanzierungsrunde 17 Mio. Euro gesammelt. Das Kapital stammt von drei Venture Capital Firmen.

Die Fruitcore-Geschäftsführer Jens Riegger (links) und Patrick Heimburger.

© Fruitcore Robotics

Robotik ist teuer und kompliziert. Diesen Vorurteilen stellt sich Fruitcore Robotics seit seiner Gründung entgegen: Das Konstanzer Startup entwickelte mit HORST (Highly Optimized Robotic Systems Technology) ein Robotersystem, das diese Hürden mittels intelligenter Software und innovativer Mechatronik überwindet. Die Software bildet die gesamte Anwendung über einen digitalen Zwilling ab. Der leistungsfähige und preiswerte Roboter überträgt die Anwendung 1:1 in die Realität.

Neues Kapital für digitale Services

Nach der Markteinführung vor rund zwei Jahren erhält das Startup nun neuen Schub durch die aktuelle Series-A-Finanzierungsrunde in Höhe von 17 Mio. Euro, die von der Early-Stage Venture-Capital Gesellschaft UVC Partners angeführt und sowohl durch den btov Industrial Technologies Fund als auch das Privatinvestoren-Netzwerk von btov Partners sowie durch CNB Capital (Constantia New Business GmbH), einem europäischen Technologie-Investor mit langfristiger Ausrichtung, ergänzt wird. Bislang wurde fruitcore robotics von einem Business Angel begleitet, der das Unternehmen auch weiterhin unterstützen wird. »Fruitcore Robotics hat die beste End-to-End-Lösung im Robotikbereich entwickelt und sie kommt aus einer Hand«, erläutert Benjamin Erhart von UVC Partners. Robert Gallenberger vom btov Industrial Technologies Fund ergänzt: »Der integrierte Ansatz von Hardware- und Software-Innovation gepaart mit dem breiten Nutzen für den Kunden macht fruitcore robotics für uns zu einem hochinteressanten Investment.«

Mit dem neuen Kapital plant das Deep-Tech-Unternehmen den Ausbau seiner Europapräsenz und die Erweiterung seiner digitalen Services. »Ein Roboter allein kann noch keine Anwendung automatisieren, es benötigt eine intelligente Verknüpfung verschiedener Komponenten wie Greifer, CNC-Anlagen oder Sicherheitssysteme. Mit unserer Software vernetzen wir diese Komponenten stärker als bislang in der Branche üblich und machen dadurch die ganze Anwendung intuitiv bedienbar, digital und eben auch bezahlbar«, so Fruitcore-Geschäftsführer Jens Riegger. »Den ersten Schritt in diese Richtung haben wir mit dem Launch unserer IoT-Plattform horstCOSMOS.com bereits unternommen.«

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