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Artikel und Hintergründe zum Thema

Fanuc Deutschland

Günter Herkommer,

Erstmals mehr als 5.000 Roboter verkauft

Fanuc Deutschland hat das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Rekordumsatz abgeschlossen. Dazu trugen sowohl der Bereich „General Industry“ als auch die Aktivitäten im Bereich „Automotive“ bei.

Grün statt gelb: Der neue CR-15iA von Fanuc gehört zur Spezies der kollaborierenden Roboter.

© Fanuc Deutschland

Konkret belief sich der Umsatz von Fanuc Deutschland im vergangenen Geschäftsjahr auf 226,4 Mio. Euro. Größter Umsatzträger war die Sparte „Roboter“ – analog zur Muttergesellschaft, deren Geschäftsbericht erstmals die Robotik als stärkste Division ausweist. Im Auftragseingang übertraf Fanuc Deutschland erstmals die Marke von 5.000 Robotern deutlich. Dies entspreche einem Marktanteil von über 25 %, zumal die Fachgemeinschaft Robotik und Automation des VDMA für den Vergleichszeitraum ein Volumen von 21.531 Robotern ausweise.

Voraussichtlich im Herbst soll der neue Showroom von Fanuc Deutschland in Neuhausen in den ‚Besuchsmodus‘ gehen. Auf über 1.000 m² Fläche werden dann in einer permanenten Hausmesse alle Produktbereiche präsentiert. Ebenso liege der Ausbau des europäischen Entwicklungszentrums im Zeitplan. Hier sollen Projekte angestoßen und gemeinsam mit Entwicklern in Japan in Form von neuen Produkten in der Robotik und ihrer Peripherie, der Steuerungstechnik und der Software realisiert werden.

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Details zum kollaborierenden Roboter CR-15iA

Auf der zurückliegenden Automatica hat Fanuc ein neues Mitglied seiner Baureihe kollaborierender Roboter vorgestellt: das 15 kg-Modell ‚CR-15iA‘. Er soll die Lücke schließen zwischen den kleineren Modellen CR-4iA/CR-7ia und dem CR-35iA. Der CR-15iA basiert auf dem industriellen Serienroboter M-10iD. Im Unterschied zu Letzterem hat er allerdings eine Achsbegrenzung zwischen Achse 2 und 3, so dass keine Gefahr einer Einklemmung besteht. Dieser Sicherheitsmodus kann über die Software DCS (Dual Check Safety) ausgeschaltet werden, wenn der Roboter im vollautomatischen Betrieb gefahren werden soll.

Der kollaborative 15 kg-Roboter zielt auf die gleichen industriellen Einsatzbereiche wie auch der M-10iD: Handling und Einsatz in der Logistik bei Verpackungsaufgaben. „Wir sehen aber auch den Einsatz im Bereich Quality Control, ein Bereich, der noch stark von manuellen, inzwischen gut zu automatisierenden Tätigkeiten geprägt ist“, heißt es bei Fanuc. In X-Richtung hat der Roboter eine Reichweite von 1.441 mm, in Y-Richtung erreicht er eine Höhe von 2.413 mm.

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