Jugend forscht 2015Sieger des 50. Bundesfinales gekürt

Deutschlands beste Jungforscher sind beim 50. Bundesfinale von Jugend forscht in Ludwigshafen gekürt worden. Unter den Projekten finden sich etwa ein Roboterarm, der sich mit dem Fuß steuern lässt, eine smarte Boje für die Küstenwache und ein Wunderkerzenrotor.

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6 Paul Kutzer, Bundessieger im Fachgebiet Technik
© Jugend forscht
Den Bundessieg im Fachgebiet Technik konnte Paul Kutzer (18) aus Regensburg erringen. Sein Roboter tüftelt an Sudokus. Er wird mit den Zahlenrätseln in ausgedruckter Form „gefüttert“ und schon löst er sie wie am Fließband – egal wie schwierig sie sind. Dabei erfasst eine Kamera die vorgegebenen Zahlen und identifiziert sie über Mustererkennung. Anschließend wird Kutzers Lösungssoftware aktiv: Sie umfasst zwei Algorithmen, wobei der zweite dann zum Zug kommt, wenn der erste scheitert. Scan und Berechnung dauern nur einen Sekundenbruchteil. Dann trägt der Roboter die Lösungszahlen in die freien Felder des Sudoku-Blattes ein. Hierfür realisierte der Jungforscher eine Konstruktion, die an einen Plotter erinnert und einen integrierten Stift eingebaut hat.
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