Deutschlands beste Jungforscher sind beim 50. Bundesfinale von Jugend forscht in Ludwigshafen gekürt worden. Unter den Projekten finden sich etwa ein Roboterarm, der sich mit dem Fuß steuern lässt, eine smarte Boje für die Küstenwache und ein Wunderkerzenrotor.

© Jugend forscht
Was haben ein selbstfahrendes Auto und ein Pflegeroboter gemeinsam? Die Antwort: Um sich in ihrer Umwelt zu orientieren, müssen beide in der Lage sein, Dinge und Lebewesen um sich herum zuverlässig zu erkennen. Dieses „maschinelle Sehen“ ist für Ingenieure nach wie vor eine große Herausforderung. Eine der Techniken funktioniert, indem aus Kamerabildern mithilfe ausgefeilter Algorithmen Tiefeninformationen errechnet werden. Diese lassen auf die dreidimensionale Gestalt schließen. Tobias Holl (16) aus Germering bei München entwickelte in seinem Forschungsprojekt einen solchen Algorithmus. Im Ergebnis gelang es ihm, aus den Fotos eines Akkuschraubers und eines Elefantens 3D-Bilder zu erstellen, die verblüffend räumlich anmuten.