Deutschlands beste Jungforscher sind beim 50. Bundesfinale von Jugend forscht in Ludwigshafen gekürt worden. Unter den Projekten finden sich etwa ein Roboterarm, der sich mit dem Fuß steuern lässt, eine smarte Boje für die Küstenwache und ein Wunderkerzenrotor.

© Jugend forscht
Beliebte Forschungsprojekte sind sechsbeinige, geländegängige Roboter. Doch lässt sich auch ein Roboter bauen, der stabil auf einem Bein steht und sich springend fortbewegt? Der Beantwortung dieser Frage stellte sich Anselm von Wangenheim (18) aus Kassel. Mittels aufwendiger Simulationen konnte er zeigen, dass es physikalisch möglich ist, einen sogenannten Monopod zu konstruieren – einen einbeinigen Roboter, der sich kippend fortbewegt und durch die Rotation einer Schwungmasse vor dem Umfallen bewahrt wird. Auch experimentell kann der Jungforscher erste Erfolge vermelden: Mit Schaschlik-Spießen, Holzleim und Sensoren gelang ihm bereits der Bau eines Duopods.