Deutschlands beste Jungforscher sind beim 50. Bundesfinale von Jugend forscht in Ludwigshafen gekürt worden. Unter den Projekten finden sich etwa ein Roboterarm, der sich mit dem Fuß steuern lässt, eine smarte Boje für die Küstenwache und ein Wunderkerzenrotor.

© Jugend forscht
Manche Kanäle sind so schmal, dass Menschen sie nicht inspizieren können. Tim Grutzeck (17) aus Hohen Neuendorf baute und programmierte einen Roboter, um einen 231 Meter langen, nicht spülbaren Regenwasserkanal in seiner Heimatregion zu erkunden. Der junge Forscher wählte eine Konstruktion mit sechs Beinen, damit der Roboter auch sicher über Hindernisse klettern kann. Der Orientierung in unbekannten Gefilden dient ein Kinect-Sensor an einem dreigliedrigen Arm. Diese Kombination aus Laser und Kamera kann Objekte erkennen, abbilden und Entfernungen messen. Die Daten werden zu einer 3D-Karte der Umgebung verarbeitet. Sie erleichtert auch die Berechnung der Bewegungsbahnen für die Beine.