Ericsson / Comau
5G für die intelligente Fertigung
Ericsson und der Roboter-Hersteller Comau haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Gemeinsam wollen sie sondieren, welches Potenzial 5G-Technologien im Kontext von Industrie 4.0 beziehungsweise der intelligenten Fertigung bieten.
Ausgehend von der Kombination aus Ericssons Stellung bei 5G-Technologien und Comaus Position bei automatisierten Fertigungslösungen ist die Zusammenarbeit darauf ausgerichtet, die Vorteile fortschrittlicher IoT-Lösungen für die industrielle Automatisierung nachzuweisen. Ziel der Zusammenarbeit sei es auch, eine starke Forschungs- und Industriegemeinschaft sowie ein Innovations-Ökosystem zu schaffen, in dem Comau und Ericsson, Kunden, Wissenschaft, staatliche Stellen und andere Interessengruppen zusammenkommen und daran mitwirken können, neue Impulse zu setzen und gemeinsame Ressourcen zu nutzen, um die Vorzüge moderner IoT-Lösungen für unterschiedliche Anwendungen aufzuzeigen.
In der Folge der gemeinsamen Vereinbarung hat sich Comau der „5G for Italy“-Initiative angeschlossen, dem von Ericsson zusammen mit TIM ins Leben gerufenen branchenübergreifenden 5G-Forschungs- und Entwicklungsprogramm. Im Rahmen dieser Initiative sollen neue Lösungen basierend auf der 5G-Technologie in den Bereichen Cloud Robotics und Sicherheit entstehen. Letztendlich soll das Projekt in einer sicheren und zuverlässigen Cloud-basierten Überwachungslösung resultieren, um Sensordaten von Robotern und der Anlage in Echtzeit zu kontrollieren und zu verarbeiten, indem auf verschlüsselter Verarbeitung basierende Analysefunktionen angewendet werden und der Anwender Rückmeldung hinsichtlich einer präventiven Instandhaltung erhält.
Mauro Fenzi, CEO von Comau, unterstreicht die Bedeutung des Projekts: „Unsere Strategie, sich zunehmend auf eine offene industrielle Automatisierung und bedienerfreundliche Technologien zu konzentrieren, wurde nun durch ein neues Element erweitert, das die mit Ericsson unterzeichnete Vereinbarung repräsentiert. Die sich daraus ergebenden Synergieeffekte ermöglichen es uns, technologische Infrastrukturen für die Kommunikationsnetzwerke der ‚Fabrik 4.0‘ zu entwickeln und diese direkt in industriellen Anlagen einzusetzen.“










