Forschungsprojekt 'Avanti'

Davina Spohn,

Planung und Inbetriebnahme von Produktionsanlagen verbessern

Im Rahmen des neuen EU-weiten Forschungsprojektes 'Avanti' wollen deutsche Unternehmen im Automobilbau die Planungsarbeiten für Produktionssysteme entlang der Wertschöpfungskette verbessern. Türkische und finnische Partner planen, die gewonnenen Erkenntnisse anzuwenden, etwa in der Herstellung von Getrieben für Windkraftanlagen.

Die Partner aus Deutschland, Türkei und Finnland wollen im EU-weiten Forschungsprojekt 'Avanti' eine detailgetreue Verhaltensbeschreibung von Maschinenkomponenten erstellen, um Planung und Inbetriebnahme von Produktionsanlagen zu optimieren.

© ifak

Ausgehend von den Zulieferkomponenten planen Daimler, Tarakos, Rücke EKS, Festo, WWP Systeme und ifak e.V. Magdeburg die Erstellung detailgetreuer Verhaltensbeschreibungen für den Automobilbau. Diese sollen neben dem logischen Verhalten vor allem physikalische Eigenschaften für den Einsatz der Produktionssysteme enthalten. Das Ziel ist, dass sich daraus automatisch Testfolgen ableiten lassen, mit denen der Komponentenhersteller dokumentieren kann, wie er getestet hat.

Laut ifak hat der Maschinenbauer damit eine wesentlich bessere Vertrauensbasis und kann sowohl die Verhaltensbeschreibung als auch die Testfolgen für die Aufbau und Validierung der Maschine nutzen. Die türkischen Partner des Forschungsprojektes 'Avanti' werden die im Projekt erarbeiteten Lösungen auf den Bereich der Herstellung von Weißware (Haushaltsgeräte wie Kühlschränke, Waschmaschinen, Trockner) anwenden. Die finnischen Partner planen, die Herstellung von Getrieben für Windkraftanlagen zu optimieren.

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