IBM

Lukas Dehling,

Milliarden-Investition ins IoT

IBM investiert in den kommenden vier Jahren drei Milliarden US-Dollar in den Aufbau einer neuen IoT-Einheit. In diesem Zuge werden eine cloudbasierte offene Plattform für unterschiedliche Branchen und neue Cloud-Services aufgebaut.

Laut IBM werden 90 % aller von Geräten wie Smartphones, Tablets oder vernetzten Fahrzeugen generierte Daten nicht analysiert oder genutzt. Dieser Herausforderung will das Unternehmen nun begegnen.

© IBM

Die neue cloudbasierte Plattform soll Kunden und Partnern in unterschiedlichen Branchen Werkzeuge an die Hand geben, um Echtzeit-Sensordaten und Daten aus unterschiedlichsten anderen Quellen direkt in Geschäftsabläufe zu integrieren. So sollen etwa branchenspezifische Cloud-Daten-Dienste und Entwickler-Tools bei dieser Integration helfen. Entscheidungsträger erhalten auf Basis dieser Daten die Möglichkeit, Produkte, Services, Preise und Geschäftsabläufe zu optimieren.

Bereits die Smarter Planet- und Smarter Cities-Initiativen von IBM basierten auf praktischen Anwendungen des IoT und führten zur Entwicklung von Angeboten im Bereich der intelligenten Vernetzung, zum Beispiel bei der Steuerung von Verkehrsflüssen oder in der Energieversorgung mit Smart Grids.

"Unser Wissen über die Welt wächst mit jedem angeschlossenen Sensor und Gerät, aber viel zu oft nutzen wir dieses Wissen nicht, auch wenn wir damit bessere Ergebnisse erzielen könnten", sagt Bob Picciano, Senior Vice President, IBM Analytics. " Es ist ein wichtiger Investitionsschwerpunkt für IBM, weil er eine einzigartige Möglichkeit bietet, Innovationen zu nutzen. Im Laufe der nächsten zehn Jahre wird die Integration des IoT in das operative Geschäft Unternehmenprozesse maßgeblich verändern."

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