IT-Security
IBM startet Initiative sicheres Cloud-Computing
Das Gros der potenziellen Anwender von Cloud-Computing hat Bedenken hinsichtlich dessen Sicherheit. Dies ist ein Ergebnis der 2010 Global IT Risk Study. IBM reagiert darauf mit einer Sicherheitsinitiative.
Die IBM Studie „2010 Global IT Risk Study" zeigt, dass der Einsatz von Cloud-Computing von Unternehmen unterschiedlich bewertet wird, wenn es um Einsatz, Zugriff und Kontrolle der Daten geht. 70 Prozent der befragten Unternehmen gehen davon aus, dass Cloud-Computing den Schutz ihrer privaten Daten erschwert. Die Hälfte hat Bedenken hinsichtlich Sicherheitslücken oder Datenverlust. Insgesamt zeigt die Studie, dass zwar die Vorteile eines Cloud-Modells bekannt sind, aber das Thema Sicherheit als der größte Hemmschuh bei Cloud-Computing angesehen wird. Dabei sei laut IBM bei einer sorgfältigen Planung und Umsetzung gerade der Sicherheitsaspekt ein gutes Argument, um sich für eine Cloud-Strategie zu entscheiden.
Aus diesem Grund hat IBM eine Initiative rund um das Cloud-Computing ins Leben gerufen, bei der das Sicherheits-Know-how aus den IBM Forschungslabors einfließt. Insgesamt beschäftigt IBM 3500 Sicherheitsexperten und hält rund 3000 Patente zu Sicherheits- und Risikomanagement.
Aufgeteilt in zwei Blöcke, geht es bei der Initiative zum einen um die Planung und Bewertung von Cloud-Sicherheitsstrategien, zum anderen um den Einsatz existierender und erprobter Sicherheitsservices aus der Cloud, zum Beispiel aus dem Portfolio der IBM Managed Security Services zum Schutz von Daten, sowie um Sicherheitsaspekte rund um Server, Webanwendungen oder Netzwerkkomponenten.
Nach einer Registrierung steht die Studie zum Download (extern) auf der IBM-Homepage bereit.









