Rockwell Automation
Control-Products unter Druck
Mit einem Umsatzplus von 20 Prozent beschließt der US-amerikanische Automatisierungskonzern Rockwell das dritte Quartal. Trotz mehr Umsatz bleibt der Bereich Control-Products beim Gewinn deutlich hinter dem Bereich Architecture & Software zurück.
Insgesamt erhöhten sich die Umsätze im dritten Quartal des Rockwell-Geschäftsjahres (von 10/10 bis 09/11) auf 1,51 Milliarden US-Dollar, nach 1,27 Milliarden US-Dollar im Vorjahresquartal. Verglichen mit dem zweiten Quartal 2011 betrug das Umsatzwachstum vier Prozent. Die Gewinne stiegen bezogen auf das Vorjahresquartal um 50 Prozent auf insgesamt 178 Millionen US-Dollar.
„Der Bereich Architecture & Software hat das Quartal großartig abgeschlossen“, betonte Rockwell-Geschäftsführer Keith D. Nosbusch, mit Blick auf die Umsatzrendite und einer Umsatzsteigerung von 21 Prozent auf 673 Millionen US-Dollar bei einer Marge von über 26 Prozent. Dementsprechend fiel der Gewinn aus: 176 Millionen US-Dollar.
Mit diesem Ergebnis konnte der Bereich Control Products & Solutions nicht mithalten, der seine Umsätze um 18 Prozent auf 843 Millionen US-Dollar steigerte – aufgrund der wesentlich geringeren Marge (knapp elf Prozent) aber insgesamt nur 87 Millionen US-Dollar Gewinn erzielte. Immerhin: 15 Millionen mehr als im Vorjahresquartal.







