Sensorik
Sick bleibt auf Wachstumskurs
Glänzendes Geschäftsjahr 2014 für den Sick-Konzern: Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 8,9 %, der Auftragseingang um 11,1 % und das EBIT sogar um 16,9 %. Wachstumstreiber war u.a. der hohe Bedarf an intelligenten Sensorlösungen für Industrie-4.0-taugliche Fertigungs- und Logistikkonzepte.
In konkreten Zahlen ausgedrückt erzielte der Sensorhersteller im Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von 1.099,8 Mio. Euro und einen Auftragseingang 1.122,8 Mio. Euro.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich gegenüber 2013 noch stärker als der Umsatz: Durch einen gegenüber dem Vorjahr effizienteren Materialeinsatz und infolge des intensiven Kostenmanagements erhöhte es sich von 88,3 Mio. Euro auf 103,2 Mio. Euro (+16,9 %).
Die EBIT-Marge belief sich folglich auf 9,4 Prozent. Das Jahresergebnis in Höhe von 69,8 Mio. Euro übertraf den Vorjahreswert um 17,9 %. Die Netto-Umsatzrendite stieg auf 6,3 %.
Mitarbeiterzahl wächst international
Die gute Umsatzentwicklung wirkte sich auch auf die Mitarbeiterzahl aus, wobei das Mitarbeiterwachstum an den internationalen Standorten mit 7,8 %doppelt so stark ausfiel wie im Inland mit 3,9 %.
Insbesondere an den Produktionsstandorten Ungarn und Malaysia wurden die Personalkapazitäten ausgeweitet.
Darüber hinaus haben sich vor allem europäische und asiatische Vertriebsgesellschaften personell verstärkt. Ausgebaut wurden zudem die Entwicklungsabteilungen an den internationalen Standorten, speziell in Singapur.
Zum Jahresende 2014 arbeiteten weltweit 6.957 Mitarbeiter für Sick und damit 5,5 % mehr als zum Jahresende 2013. In Deutschland waren zum Stichtag 4.147 Menschen, im Ausland 2.810 beschäftigt.
Verstärkte Investitionen in Produktion, Vertrieb, Forschung und Entwicklung
Sick hat an den deutschen Standorten Reute und Dresden in neue Produktions- und Bürogebäude sowie in ein neues Distributionszentrum investiert. An den Produktionsstandorten in Ungarn, USA und Malaysia wurde in neue Fertigungsanlagen investiert. Den weltweiten Vertrieb verstärkte das Unternehmen mit der Gründung eines Joint Ventures in Chile und einer Vertriebsgesellschaft in Malaysia.
Aufwand für Forschung und Entwicklung verstärkt
Sick hat seine Forschungs- und Entwicklungstätigkeit erneut ausgeweitet und im F&E-Bereich 116,2 Mio. Euro investiert. Dies entspricht 10,6 % des Umsatzes. In Forschung und Entwicklung arbeiteten 2014 durchschnittlich 817 Mitarbeiter an neuen Technologien und neuen Produkten.
Sein breites Produktportfolio, das eine Vielzahl von Technologien und Branchen abdeckt, konnte Sick durch den Erwerb des Geschäfts mit Radarindustriesensoren der micas AG noch weiter diversifizieren.
Aussichten 2015 - Industrie 4.0 bringt große Wachstumschancen
"Die intelligente Fabrik lässt sich nur umsetzen, wenn robuste und intelligente Sensorik die erforderlichen Datenmengen zuverlässig erfasst", so Finanzvorstand Markus Vatter.
Die Prognose für das kommende Jahr fällt entsprechend positiv aus: "Mit unseren Sensorikprodukten tragen wir dazu bei, dass unsere Kunden mehr Transparenz über ihre Prozesse gewinnen und flexibler sowie ressourceneffizienter arbeiten können. Ich bin deshalb sehr zuversichtlich, dass wir unseren Umsatz im Geschäftsjahr 2015 wieder im hohen einstelligen Prozentbereich steigern können. Wir sehen weltweit gute Marktchancen und rechnen mit einer Belebung der Nachfrage in Deutschland und Europa sowie Wachstumsimpulsen aus Asien und Amerika."








