Yokogawa Deutschland

Sabrina Matza,

Flüssigkeitsanalysator plant Wartungen selbst

Der modulare Flüssigkeitsanalysator FLXA21 von Yokogawa erlaubt in Verbindung mit bis zu zwei geeigneten Sensoren neben der pH- und Redoxmessung auch Leitfähigkeitsmessungen nach dem konduktiven oder induktiven Messprinzip. Eine Bestimmung von gelöstem Sauerstoff ist dabei ebenso möglich.

© Yokogawa Deutschland

Der Analysator verfügt über eine integrierte Sensor-Eigendiagnose, mit der er selbsttätig Wartungs- und Kalibrierungsintervalle abschätzt und so die vorausschauende Wartung unterstützt. Dazu werden kontinuierlich wichtige Sensorparameter wie Impedanz, der Grad der Elektroden-Verschmutzung sowie Kontakt- und Hardwarezustand (Burnout-Erkennung entsprechend NAMUR-Empfehlung NE43) und ein Absinken des Flüssigkeitsspiegels in der Messzelle überwacht. Aus diesen Daten ermittelt der Analysator in Echtzeit einen verdichteten Sensorstatus.

Dabei werden die letzten fünf Kalibrierungsergebnisse inklusive der Veränderung von Asymmetriepotenzial und Steilheit berücksichtigt. Der FLXA21 für den Echtzeit-Einsatz in prozesstechnischen Anlagen lässt sich mit einer Vielzahl von Sensoren und Sensortypen kombinieren, wie etwa Zwei- oder Vierelektroden-Sensoren zur Messung der Kontaktleitfähigkeit. Allein die induktive Bestimmung der Leitfähigkeit ist nur im Einzelsensorbetrieb möglich.Da der Analysator in vielen Fällen jeweils zwei Sensoren unterstützt, sinken die Investitionskosten je Messstelle, der Installations- und Wartungsaufwand sowie der Platzbedarf vor Ort.

Zur Bedienfreundlichkeit trägt bespielsweise ein LCD-Touchscreen bei, der über unterschiedliche Anzeigemodi verfügt. Er unterstützt zwölf Sprachen, erleichtert die Konfiguration und gibt im Fehlerfall neben dem reinen Fehlercode auch Hinweise zur Behebung aus. Das Gerät unterstützt derzeit das HART-Protokoll als digitale Kommunikationsschnittstelle. Foundation-Feldbus und Profibus sollen folgen.

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