Durchflussmesstechnik
Endress+Hauser erweitert Produktionsanlage in den USA
Die Firma Endress+Hauser hat am Fertigungsstandort Greenwood (Indiana/USA) über 18 Mio. US-$ in neue Produktions- und Kalibriereinrichtungen für Durchflussmessgeräte investiert.
Offiziell in Betrieb gegangen: Hans-Peter Blaser, Geschäftsführer von Endress+Hauser Flowtec in den USA, Klaus Endress, Geschäftsführer der Endress+Hauser Gruppe, Charles Henderson, Bürgermeister von Greenwood und Dr. Gerhard Jost, Geschäftsführer von Endress+Hauser Flowtec (v.l.n.r.), weihen die neue Produktionsanlage in Greenwood ein.
In einer Zeit, in der viele Hersteller ihre Produktion in andere Länder verlagern, hat Endress+ Hauser eine neue Produktionsanlage errichtet, die auf die Herstellung und Kalibrierung von Durchflussmessgeräten ausgelegt ist. „Wir bauen weltweit Produktionsstandorte aus, um noch näher bei unseren Kunden zu sein“, erklärte Klaus Endress, CEO der Endress+Hauser Gruppe, bei der offiziellen Einweihung. Die Erweiterung der amerikanischen Produktionsstätte gilt als Beweis für das Engagement von Endress+Hauser im nordamerikanischen Markt. Die Investitionen kommen allen Produktionsbereichen zu Gute, konkret den Fertigungsanlagen von Coriolis-, Vortex-, Ultraschall- und magnetisch-induktiven Durchflussmessgeräten. Wesentliche Bestandteile der Erweiterungen bilden die neuen Einrichtungen für die Produktion und Kalibrierung magnetisch-induktiver Durchflussmessgeräte mit einem Rohrdurchmesser bis 1,2 Meter. Zusätzlich gibt es auch für die Coriolis-Messgeräte ein modernes Kalibrierlabor.
Aufgrund der Konjunkturfonds im Rahmen des „American Recovery and Reinvestment Act 2009“ entstehen eine Reihe von spezifischen Kundenanforderungen, insbesondere im Rahmen von Trink- und Abwasserprojekten: Die Kunden müssen ihre Projekte innerhalb eines sehr engen Zeitrahmens planen und abschließen. Voraussetzung dafür ist, dass die bestellten Messgeräte auch rechtzeitig geliefert werden. Dazu Klaus Endress: „Dank der Investitionen in unsere amerikanische Produktionsstätte, besitzt Endress+Hauser nun ausreichend Kapazitäten, um flexibel und schnell reagieren zu können.“










